Egal, wohin wir gehen, überall sehen wir sie. Die Leute mit ihrem #Smartphone in der Hand. Das ist natürlich nichts ungewöhnliches mehr.

Wenn man bedenkt, dass man das Handy erfunden hat, um auch unterwegs erreichbar sein zu können, dann hat sich die Bedeutung des Handys im Laufe der Zeit sehr verändert. Mit dem Handy ist man nicht nur erreichbar, man kann damit auch ins Internet gehen, Spiele spielen, Termine speichern, Bilder machen und vieles mehr. Gerade seitdem man die Internethandys (Smartphones) erfunden hat, hat sich vieles verändert. Anwendungen wie Facebook, Instagram und #WhatsApp beeinflussen unser tagtägliches Leben. Man telefoniert nicht mehr, nein, man schreibt sich oder stellt eigene Bilder ins Netz. Aber seit wann schreibt man sich lieber, anstatt  miteinander zu reden? Oft sehe ich Freunde, die nebeneinander sitzen und sich anschweigen, weil sie an ihrem Smartphone sind. Oder Paare, die in einem Restaurant sitzen und ebenfalls mit ihrem Smartphone beschäftigt sind. Schreiben sie miteinander oder sind sie so auf ihr Smartphone fokussiert, dass sie den Rest nicht mehr mitbekommen?

Damit hat sich natürlich auch eine neue Form der Kommunikation entwickelt, die "Chatsprache". Da das Schreiben sehr mühselig sein kann und einem irgendwann die Daumen schmerzen, hat man sich entsprechende Abkürzungen ausgedacht, die unsere Kommunikation vereinfachen sollen. Zum Beispiel das Wort "LOL" (Laughing Out Loud) soll symbolisieren, dass wir etwas sehr lustig finden. Übersetzt heißt es "lautes Lachen".

Doch man benutzt nicht nur Abkürzungen, oft lässt man einfache Satzbauteile weg, was sich für manche komisch anhören mag, für meine Generation aber mittlerweile etwas ganz normales geworden ist. Sätze wie "Mir geht es gut und dir?" werden zu "Gut, dir?" umgewandelt.

Alles kein Problem, denkt man sich. Doch mittlerweile hat sich diese Form der Kommunikation in unseren Alltag eingeschlichen. Betroffen sind da zwar mehr die Jugendlichen, doch oft kommt es vor, dass Erwachsene anfangen genauso zu reden. Ob es Lehrer sind, die jeden Tag von Jugendlichen umgeben sind und das ein oder andere Wort aufschnappen, oder die eigenen Eltern, die einem jeden Tag zuhören.

Je mehr sich diese Form der Kommunikation einnistet, desto mehr Leute können nicht mehr richtig reden und schreiben. Irgendwann wird unsere Sprache nicht mehr so sein, wie sie einst war. Aber wenn man immer weniger redet, weil man lieber textet oder Abkürzungen benutzt, macht das den Menschen nicht dümmer? Wirft uns das nicht ein paar Evolutionsstände zurück? Werden wir wieder zu den Wesen, die sich nur mithilfe von Mimik, Gestik und Lauten verständigen?