Aber keine Angst Apple-Fans: Es werden am 24. April (Anm.: Am 24. ist Verkaufsstart in Deutschland, während Schweiz und Österreich noch warten werden müssen.) auch leistbarere Modelle zu haben sein: Für das Einstiegsmodell "Apple Watch Sport" muss man nur 399 Euro zahlen, die Stahlbandvariante "Apple Watch" gibt es ab 649 Euro und die preisliche Oberklasse wird die vergoldete "Apple Watch Edition" bilden, die zwischen 11.000 und 18.000 Euro liegt. Wie viel genau man aber hinblättern muss, oder vielmehr will, hängt von der Wahl der Größe, des Armbands und weiteren Spezifikationen ab.

Anrufe empfangen und Herzschlag senden

Vorab, wer die Apple Watch sein Eigentum nennen will benötigt mindestens ein #iPhone 5, das mit iOS 8.2 läuft, mit dem er die Smartwatch verbinden kann. Dann kann man auch das ganze Spektrum an Funktionen nutzen, also per Uhr telefonieren, Mails lesen und schreiben und diverse Apps nutzen - zum Beispiel in den Bereichen Fitness und Navigation. Auch die von der Konkurrenz bekannte Funktion der Smartwatch als Blutdruckmesser wird man nicht missen müssen. Hier hat sich Apple noch ein nettes Gimmick überlegt: Der eigene Herzschlag kann an andere Apple Watch-Besitzer verschickt werden.

Zahlen über Apple Pay

Ein schmucker Vorteil der "iUhr" (nebst schickem Design) ist die Möglichkeit Apple Pay, Apples mobilen Bezahldienst, nutzen zu können und zwar ohne, wie bisher vom iPhone gewöhnt, Passwort-eintippen oder Fingerabdruck-scannen. Nur eine einmalige Legitimierung beim Anlegen braucht es. Der eigentlich Bezahlvorgang benötigt dann (in der Nähe eines entsprechenden Bezahlterminals) nur Bestätigung durch doppeltes Drücken auf die seitliche Taste der Apple Watch.

Bedienung der Apple Watch - Gewöhnungsbedürftig

Beim Design, seit jeher eine Stärke Apples, kann die Apple-Watch punkten: In jeder Version ist die Smartwatch ein Augenschmaus. Die Benutzung gestaltet sich dagegen eher unintuitiv, so das Fazit mehrerer Hands-on-Tester, wie Wired und Endgadget. Gewöhnungsbedürftig gestaltet sich wohl vor allem die digitale Krone, die der Krone nicht-digitaler Uhren nachempfunden ist, und integraler Bestandteil der Benutzung sein soll: drehen um zu zoomen, drücken um zur App-Übersicht zu kommen, etc.

Unklar scheint auch, warum die Uhr unbedingt "Force Touch" (Anm: Ein "Force Touch"- Display registriert unterschiedliche Druckausübung am Touchscreen) braucht. Ein normaler Touchscreen mit langem Klicken oder Doppelklick hätte es vermutlich auch getan.

Release

Wer sich die Apple Watch noch vor Verkaufsstart anschauen möchte, hat dazu ab dem zehnten April in den Apple Shops Gelegenheit. Ab diesem Zeitpunkt wird auch die Möglichkeit bestehen die Uhr vorzubestellen. Den Verkaufsstart kündigte Konzernchef Tim Cook für den 24. April an, vorerst jedoch nur für Australien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Japan, Kanada und den USA. Wann die Apple Watch in Österreich und der Schweiz in die Läden kommt bleibt indes noch unklar.

Bild: Apple  #Smartphone