Wieder ein kleiner Erfolg für die vielen Freunde des „Dampfens“. Wie auf „dailycaller.com“ zu lesen, hat #Facebook seine Entscheidung, die Anzeige für den Dokumentarfilm „A Billion Lives“ zu zensurieren, wieder zurückgenommen. Grund für die Ablehnung der Anzeige war das Verbot der Förderung von Tabak oder tabakbezogenen Produkten, einschließlich der E-Zigaretten. Laut Facebook ein Verstoß gegen die Richtlinien. Kürzlich haben die Facebook-Verantwortlichen ihre Meinung nun geändert und das Verbot zurückgenommen.

Anzeige über die E-Zigaretten-Doku „A Billion Lives“ darf auf Facebook doch erscheinen

Die Rücknahme kommt deswegen überraschend, weil Facebook diese Entscheidung ursprünglich als endgültig ansah und die Absicht hatte, auf Anfragen nicht mehr zu reagieren. Maßgeblich an diesem Meinungsumschwung beteiligt war sicherlich der Protest des Filmverantwortlichen Aaron Biebert, der eindrücklich darauf hinwies, dass im „Dampf“ kein Tabak enthalten ist und E-Zigaretten Rauchern helfen können, von ihrem Laster loszukommen. Biebert schrieb aus diesem Grund auch einen Brief an Mark Zuckerberg und das Facebook-Team, in dem er den Sinn und Zweck des Filmes erklärte.

Dokumentation über E-Zigarette deckt das Lobbying der Großkonzerne auf

Der Titel des Films beruht auf einer Schätzung der Weltgesundheitsorganisation, dass in diesem Jahrhundert eine Milliarde Menschen an den Folgen des Rauchens sterben werden. Der Film deckt schonungslos das Staatsversagen sowie das Lobbying der Großkonzerne auf und erzählt die Geschichte der E-Zigaretten-Revolution. Verfechter der E-Zigarette bezeichnen Bieberts Film als weiteres Mosaiksteinchen im Kampf gegen die voreingenommene und unsachgemäße Diskussion um den Nutzen der E-Zigarette.

Kehrt wieder Vernunft in die E-Zigaretten Diskussion ein?

Trotz allem scheint vereinzelt wieder der gesunde Menschenverstand in diese Diskussion einzukehren und die Rücknahme der Zensur von Seiten Facebooks sowie die Abweisung der Klage des Deutschen Krebsforschungszentrums DKFT gegen das E-Zigaretten-Unternehmen „iSmokeSmart“ könnten durchaus als Zeichen dafür gewertet werden. Die Mutter aller Schlachten wird jedoch erst im nächsten Jahr geschlagen werden, wenn der Europäische Gerichtshof über die Klage des britischen E-Zigaretten-Herstellers „Totally Wicked“ entscheidet.

Foto: Vaping360 – CC-BY 2.0 – flickr.com #Internet