Das ging schnell durch diverse #Facebook-Foren:

Vorsicht Facebook Security!

Wenn man in den FB-Einstellungen für "Blockieren" in die Suchmaske "Facebook Security" eingibt, dann werden mehr oder weniger viele Profile angezeigt, die den User überwachen sollen.

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Bei mir sind das mal mehr, mal weniger - immer so ein gutes Dutzend. Angeblich soll man diese persönlichen Bewacher nicht blockieren können.

Wer sich mit Programmierung und Algorithmen ein wenig auskennt, der lächelt nur müde.

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Denn da haben einige Warner den Knall nicht gehört. Ein Dutzend persönliche Bewacher, die dann auch noch Facebook Security als Beruf angeben? Lächerlich!

Es scheint eher so zu sein, dass bestimmte Spaßvögel für ihre Fake-Accounts nicht nur gerne den 1.1. oder den 31.12. oder sonst ein relevantes Datum als Geburtstag eintragen, sondern auch bei der Facebook Security sein wollen. Das kann man ganz leicht testen: Bei den meisten funktioniert das "Blockieren" - die können dein Profil schon mal nicht mehr überwachen!

Aber siehe da, einige der Facebook Security - Profile lassen sich tatsächlich nicht löschen bzw. blockieren.

Sind das dann also die berüchtigten Facebook Security - Sentinels?

Jedenfalls sind Profilsperrungen heute stark angestiegen. Das hat aber damit zu tun, dass sich bestimmte Witzbolde einen Spaß daraus machen, unliebsame Profile massenhaft zu "melden". Etwa die Linken die Rechten und umgekehrt, oder die Gerechten die Ungerechten, die Tierfreunde vermeintliche Tierhasser, die Religiösen die Nichtgläubigen, die Bayern die Preussen usw.

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beliebig fortzusetzen.

Dann gibt es natürlich die zahlreichen Internetagenturen, die für Geld Marketingarbeit leisten, heute Influencer genannt. Früher hat man sein "Seitenbanner" in einen Bannertauschring eingebaut, um sich gegenseitig Traffic zu verschaffen. Die Zeiten sind längst vorbei.

So gibt es heute schlaue Bücher, oder eben Agenturen, die dem geneigten User erklären, wie man etwa bei #Google ganz weit vorne landet. Wer Geld hat, kauft sich entsprechende Einblendungen - andere müssen den mühevolleren Weg gehen, um die eigenen Seiten bei Google zu pushen. Wer in den Suchmaschinen weit hinten auftaucht, der erleidet quasi den Internettod! Schlecht für Verkäufer. Da dachte schon mancher, er könne mit einem Webshop automatisch das große Geld machen, musste aber schnell feststellen, dass er mitten in der Wüste Gobi mehr verdienen könnte.

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Dort gibt es viele Parameter, nach welchen man ganz speziell seine Zielgruppe ansprechen kann: Alter, Geschlecht, Interessen, Beruf, Wohnort - alles gezielt ansprechbar..

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Offensichtlich lassen sich diese Parameter auch auf die Postings und Sichtbarkeit der User anwenden. Schreibt ein Stratege gerne kritische Sachen öffentlich, was einflussreichen Herrschaften nicht gefällt, dann wäre eine Kontosperrung zu sehr im Bereich Zensur. Also, weshalb nicht die Reichweite einschränken - bis hin zur Unsichtbarkeit? Da braucht es gar keine große Facebook Security - das geht ganz leicht und schnell.

Wenn sie ausgeblendet sind, dann lesen sie selbst oder ihre Freunde zwar ihre öffentlichen Postings - aber sonst kaum jemand. "Jetzt habe ich es der Merkel aber mal gegeben" - denkt mancher - und ist längst den Facebooktod gestorben.

Sind sie schon "gestorben"?

Das kann man leicht überprüfen, wenn sie etwa auf der Seite einer großen Partei sehen, dass für harmlose Postings oft hunderte Likes gegeben werden.

"Toll, Frau Merkel, machen sie so weiter" - bringt 365 Likes und mehr.

Jetzt schreiben sie : "Die beste Kanzlerin aller Zeiten" - keine Likes? Nanu? Könnte bereits ein Hinweis auf den Facebooktod sein!

Zum Glück gibt es noch andere Plattformen, die nicht der Zensur unterliegen und quasi #Kahane -frei sind! Das liegt nur an Ihnen, die eine Plattform groß und die andere klein zu machen. Nicht umsonst hat BlastingNews weltweit Millionen begeisterte Leser!