Als Internet-Hype oder auch Internetphänomen wird ein medialer Inhalt in Form eines Links oder einer Bild-, Ton- oder Videodatei bezeichnet, das sich schnell über das Netz verbreitet. Wie der Hype des 800 Jahre altes Mobiltelefons, das angeblich in Österreich gefunden wurde zeigt, kann ein Internetphänomen sich sowohl national als auch international und außerhalb des Internets verbreiten..

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Mediendemokratie

Das Internet schafft neue Medien und erweitert einen immer größeren Radius für ein größeres Publikum. In seiner derzeitigen Ausprägung bietet das Internet die Chance zur Selbstdarstellung und freien Meinungsäußerung in einem noch nie dagewesenem Ausmaß. Während vor Jahrzehnten die Themen in den Medien hauptsächlich vom "Establishment" vorgegeben und kontrolliert wurden, spricht man heutzutage bereits vom Internet als einem interaktiven Medium mit gleichberechtigten Sendern und Empfängern - von einer sogenannten "#MEDIENDEMOKRATIE".

Kampf der Zeitungen gegen die Suchmaschinen

Suchmaschinen sind durch ihr Ranking auch Gradmesser von Inhalten geworden.

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Durch die hohe Geschwindigkeit mit der sie Inhalte verbreiten, tragen sie dazu bei sensationellen Falschmeldungen Tür und Tor zu öffnen. Denn obwohl es sich bei gewissen Sensationsmeldungen im Internet um augenscheinliche Halbwahrheiten oder glatte Lügen handelt, werden diese oft von den Zeitungen direkt übernommen. Zeitungen nehmen es lieber in Kauf eine Meldung später zu korrigieren oder richtigzustellen, als gegenüber dem Internet "alt" auszusehen. Die Emotionen ersetzten die Fakten - nicht der Anspruch auf Wahrheit, sondern das Ansprechen der Gefühle führen zur Aufmerksamkeit eines größeren Publikums und somit zu größeren Auflagen.

Gerührt aber nicht geschüttelt

Fehlt nur noch jemand, der die Zutaten des "#Hype-Cocktails" verrührt. Hier bedarf es der Emotionen unzähliger Gruppen innerhalb der Internet-Community. Wird ein Inhalt im Internet von einer Vielzahl dieser Gruppen unverhältnismäßig oft "geliked", ist der Hype losgetreten und überschwemmt das gesamte "World-Wide-Web". Suchmaschinen listen diese Meldung an vorderster Stelle, Zeitungsredakteure werden darauf aufmerksam und stellen den Inhalt, oft ohne viel zu recherchieren, möglichst zeitnah in ihre Online-Ausgabe, um ihn dann mit einem Tag oder mehr Verspätung, in der Printausgabe richtiggestellt, als einen "bösen "Fake" den man entlarvt hat, dazustellen. #INTERNET-PHÄNOMEN