1. Kokoswasser kann als Blutplasma-Ersatz dienen.

Kokoswasser stammt aus der Frucht der Kokospalme, der Kokosnuss. Das Kokoswasser ähnelt stark dem Blutplasma und wurde tatsächlich schon im zweiten Weltkrieg an der Pazifikfront aus der Not heraus als Blutplasma-Ersatz infundiert. Kokoswasser ist dank eines einmaligen Filtersystems innerhalb der Kokosnuss frei von Verschmutzungen und Bakterien und somit steril und ist zudem isotonisch. Es hat also einen ähnlichen Salz- und Nährstoffgehalt wie echtes Blutplasma.

2. Der Großteil des verbrauchten Wasabis ist kein wirklicher Wasabi sondern gefärbter Meerrettich.

Aufgrund schwieriger Wachstumsbedingungen für echten Wasabi, wird bei den meisten Snacks und günstigen Wasabi-Pasten aus Kostengründen durch eine gefärbte Meerrettich-Senf Mischung imitiert.

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Wer also sichergehen möchte, dass es sich tatsächlich um Wasabi handelt, sollte sich die Zutatenliste genauer ansehen: Sollte dort Meerrettich oder Aroma aufgelistet sein, handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um ein billiges Imitat.

3. In Russland war Bier bis zum Jahr 2011 kein alkoholisches Getränk sondern ein Softdrink.

Bis zum Sommer 2011 galten in Russland alle Getränke mit einem Alkoholgehalt von unter 10% als herkömmliches Nahrungsmittel. Dadurch konnte Bier zu jeder Tageszeit in jedem Geschäft gekauft werden und sorgte dafür, dass der Bierkonsum massiv gestiegen ist, während der Konsum von Wodka rückläufig war. Mit dem Schritt, den Gerstensaft zum alkoholischen Getränk zu erklären, wollte man gegen die steigende Alkoholsucht im Land vorgehen.

4. Coca-Cola ist eigentlich grün.

Die von Dr.

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John S. Pemberton im Jahre 1886 erfundene Coca-Cola war in ihrer Ursprungsform grün. Erst die Farbstoffe verleihen der Coca-Cola ihre gewohnte braune Farbe.

5. Männer die gerne scharf essen, haben einen höheren Testosteronspiegel als Männer die kein scharfes Essen bevorzugen.

Französische Wissenschaftler der Universität Pierre Mendês-France testeten den Zusammenhang des Testosteronspiegels und der Vorliebe für scharfes Essen. Dabei stellte sich heraus, dass Männer mit einem höheren Testosteronspiegel "risikofreudiger" in Sachen scharfes Essen sind als Männer mit einem niedrigeren Testosteronspiegel.

Dass der Testosteronspiegel durch regelmäßigen Verzehr von scharfen Speisen erhöht wird ist zwar möglich, konnte allerdings bisher nur bei Nagetieren nachgewiesen werden.

6. Der erste Präsident von Zimbabwe hieß Banane.

Genau genommen hieß der Vorgänger des amtierenden Präsidenten Robert Mugabe Canaan Banana und war von 1980 bis 1987 der erste Präsident von Simbabwe.

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Das hat nicht viel mit dem Thema zu tun? - Das stimmt!

Daher etwas über Canaan Bananas Namensvetter, der Banane. Was Sie vielleicht noch nicht wussten, ist: Der Bananenbaum ist in Wahrheit kein Baum sondern ein Strauch und die Banane ist eigentlich eine Beere.

7. Nutella wird so oft verkauft, dass man eine Schlange aus den jährlich 400 Millionen verkauften Nutellagläsern, vier Mal um den Mond wickeln könnte.

Aus dieser Menge Nutella könnte man auch 55.000 Mal den Londoner Big Ben errichten. (Natürlich nur, wenn Nutella eine ähnlich Beschaffenheit wie Lehm und Ton hätte.)

Und sogar die 21.196 Kilometer lange Chinesische Mauer könnte man mit der jährlich verkauften Menge an Nutellagläsern vollständig bedecken - Acht mal!

Übrigens als Tipp für den nächsten Sommerurlaub: Nutella hat einen Lichtschutzfaktor von 9,7.

8. Honig kann nicht verderben - Niemals!

Aufgrund seiner stofflichen Zusammensetzung, kann natürlicher Honig praktisch nicht verderben. Auf Lebensmitteln mit einem Zuckergehalt von mehr als 60 Prozent, wachsen keine Schimmelpilze. Zucker in dieser Konzentration wirkt konservierend. Honig besteht zu 80 Prozent aus Frucht- und Traubenzucker. Zwar könnte sich der Geschmack über die Zeit verändern, den Honig zu verzehren ist dennoch mikrobiologisch unbedenklich.

Bei Ausgrabungen fanden Forscher ca. 3.300 Jahre alten Honig als Pharaonen-Grabbeilage. Nach Ansicht der Wissenschaftler sei dieser noch genießbar.

Na dann, guten Appetit!

9. Ein Großteil des Fleisches in den USA ist Kohlenmonoxid behandelt, damit es frischer aussieht.

Kohlenmonoxid konserviert lediglich die Farbe des Fleisches, allerdings nicht das Fleisch selbst. So kann auch verdorbenes Fleisch noch leuchtend rot wirken und somit der Kunde getäuscht werden. Diese Behandlung ist zwar in der Europäischen Union nicht erlaubt, aber dank des Freihandelsabkommens mit den USA könnte die Lage auch hierzulande bald anders aussehen.

10. Äpfel bestehen zu 25% aus Luft.

Das ist auch der Grund warum Äpfel schwimmen, statt im Wasser zu versinken. Außerdem gehören Äpfel wie auch Birnen, Himbeeren sowie Steinobst zur Familie der Rosengewächse und sind somit mit den als Zierpflanzen genutzten Rosen verwandt.

Es gibt weltweit über 30.000 Apfelsorten. Wer also jeden Tag eine neue Apfelsorte probieren möchte sollte früh anfangen - Man bräuchte dafür mehr als 82 Jahre.

Kleiner Tipp: Äpfel verströmen Ethylengas. Dieses sorgt dafür, dass andere Obst- und Gemüsesorten schneller reifen und somit auch schneller verderben. Wer also nicht unbedingt eine harte Kiwi per Turbo schneller weich werden lassen will, sollte Äpfel getrennt von anderem Obst lagern. #Lebensmittel