Da war ja was los, am Sonntag beim großen Wiedersehen der Camper auf RTL. So schön wie sie sich alle gemacht hatten, so giftig waren sie auch. Auf der Couch mit Moderatorin Frauke Ludowig (51) wurde geätzt und gezankt. Anscheinend wollten die Dschungelcamper mit ihrem Saubermann-Image à la Langeweile- und Harmoniecamp aufräumen. Von den netten Tönen, die im Camp nur ab und an durch kleine Streitereien und Lästereien durchbrochen wurden, war weit und breit nichts mehr zu sehen - von Benjamin Boyce übrigens auch nicht.

Es herrscht offensichtlich Ärger in der kunterbunten Dschungelnachwelt – und da kann auch Rolfe nichts mehr dran ändern: Vor kurzem hatte die Nachricht die Runde gemacht, dass Rolfe als einziger nicht zum Promi-Dinner eingeladen worden wäre (abgesehen von Benjamin Boyce natürlich), da er laut RTL zu viel positives Feeling im Camp versprüht und somit sämtliche Streitereien sabotiert hätte.

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Er soll letztlich daran schuld gewesen sein, dass das #Dschungelcamp quotentechnisch nicht so astrein lief, weil seine Positivität die Mitcamper einfach gnadenlos mit ansteckte und dadurch Streitereien minimierte. Man könnte meinen, RTL hätte extra aus diesem Grunde Walter als „heimlichen Maulwurf“ ins Camp geschickt um Rolfes üble Machenschaften zu durchkreuzen.

Frieden? Pustekuchen!

Um wieder aufs eigentliche Thema zurückzukommen: Was war denn da bloß los? Scheinbar herrschte ordentlich dicke Luft zwischen den Campern. Im Dschungelcamp war alles noch recht friedlich, doch schon sehen sie sich wieder, geht jeder auf jeden los – Nunja, nahezu Jeder. Jörn Schlönvoigt wurde wieder einmal verbal mit Herzballons geschmückt und mit Glitzerkonfetti beworfen.

Runde 1: Patricia Blanco gegen Aurelio Savina

Patricia Blanco (44) nutzte gleich mal die Gunst der Stunde und stürzte sich auf Camp-Murmeltier Aurelio Savina (37), natürlich nur verbal – weil ihr Typ wäre er natürlich nicht.

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(…) Patricia Blanco ist dem schönen Italiener nach der Campzeit nicht sonderlich wohlgesonnen: „Du bist falsch, deine ganze Art ist nur gespielt“, knallte ihm die impulsive Tochter von Roberto Blanco an den Kopf. „Du darfst ihn halt nicht in seiner Domäne angreifen. Und deswegen reden wir nicht mehr miteinander“, ätzte Patricia erst einmal in Rage, munter weiter.

Aurelio hatte aber auch prompt eine einleuchtende Erklärung für ihre Reaktion: „Sie ist jedes Mal sauer, wenn mir jemand ein Kompliment macht“. Richtig, ist ja auch unverschämt! Ihr macht ja schließlich auch keiner Komplimente. Sara Kulka, die gerade dafür bekannt ist, zu sprechen wie ihr der Schnabel gewachsen ist, bringt das Ganze dann wieder einmal auf den Punkt: „Patricia will einfach nur mit Aurelio vögeln“. Weise gesprochen, blonde Frau!

Runde 2: Melanie Müller ätzt gegen die amtierende Dschungelkönigin Maren Gilzer

Neben einigen kleinen Wortgefechten zwischen Walter und Aurelio meldete sich dann noch eine völlig Außenstehende zu Wort, nämlich Melanie Müller (26) - Aber die war doch in der diesjährigen Staffel gar nicht im Camp, könnte man meinen - Richtig! Aber mittendrin war sie dann irgendwie doch.

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Melanie wollte nämlich offensichtlich auch ihren Senf über ihre Nachfolgerin, Dschungelkönigin Maren Gilzer loswerden. Und daran war gar nicht mal so viel Nettes, wie man vielleicht hätte erwarten können.

Melanie Müller giftete gegen Maren Gilzer, weil diese ihrer Meinung nach ihrer Nachfolge nicht würdig wäre: „Ich bin nicht wirklich glücklich über meine Nachfolgerin. Ich schätze sie nicht ehrlich ein, weil sie letztes Jahr noch sagte, sie geht lieber putzen als ins Dschungelcamp. Alles zu schlucken heißt nicht, dass man Dschungelkönigin wird“, schimpfte sie. Naja, den Anruferstimmen zufolge, und der Krönung von Maren Gilzer nach, ist es wohl irgendwie doch so.

In einem Einspieler wetterte Melanie dann weiter: „Dann geht sie mir auch auf den Sack mit den Zöpfen und den aufgerissenen Augen“ nicht zu vergessen ihre Empörung über Marens „Babysprache.“ Auweia, da hat sich bei Melanie Müller wohl Einiges aufgestaut.

Doch Maren Gilzer wäre nicht amtierende Dschungelkönigin, wenn sie nicht auch darauf schlagfertig reagieren könnte: „Sie hat keinen Stil, sie hat noch nicht mal gegrüßt. Ich weiß nicht, ob so ein Zickenkrieg gut für sie ist. Wenn jemand der sich ein Sandmännchen auf den Hintern tätowiert, mich kindisch nennt, ist das sehr mutig.“ Touché – das hat wohl gesessen. Busenfreundinnen werden die beiden nach dieser Aktion wohl nicht mehr.

Runde 3: Und täglich grüßt das Murmeltier – Walter Freiwald gegen Maren Gilzer

Nachdem Walter und Aurelio sich fast darauf geeinigt hätten, dass Aurelios Vater mit 60 Jahren um Einiges höflicher und netter sei als Wut-Walter, widmete sich Walter wieder seiner ursprünglichen Lieblingsbeschäftigung: Maren Gilzer dissen: „Maren lügt wie gedruckt. Sie ist die Königin der Langeweile“, knallte er ihr an den Kopf. Nachdem sie über ihn sagte, er wäre „stinkfaul“ gewesen. „An dem würde ich mir nie die Finger schmutzig machen“ ätzte sie gegen den Cholerik-Profi.

Als dem Walter dann die Argumente ausgingen, versuchte er es mit der üblichen Schiene, seiner Meinung nach wäre das von Maren aus „Hassliebe“: „Ich glaube sogar, Maren hat sich am Ende in mich verknallt.“

Doch Vorsicht Herr Pseudo-Bundespräsident, mit der amtierenden Dschungelkönigin legt man sich nicht so einfach an! Aus Maren platzte daraufhin wütend raus, was sich wohl der ein oder andere Zuschauer auch schon gedacht hatte: „Bullshit!“ Die Unterstützung des Publikums hatte sie sicher, zumindest den anschließenden Buh-Rufen für Walter zufolge.

Sehr überraschend kam dieser Dschungelkrieg für die Zuschauer. Waren die Dschungelcamper vor den TV-Kameras geradezu schmusig zueinander, mit Ausnahme von Walter versteht sich. Möglicherweise lag es an den fehlenden Strapazen des Dschungels, zu wenig Getier, zu wenig fiese Prüfungen, zu viele volle Bäuche. Ob das jetzt nun gespielter Krieg, oder im Camp inszenierter Frieden war, lässt sich schwer nachvollziehen. Am Ende wurde sich auf jeden Fall nochmal dolle gedrückt und alles war vergeben und vergessen – scheinbar. Und eines hat ihnen die Sendung ja gebracht: nochmal ordentlich Rummel um ihre Person in der Presse. #Fernsehserien