Die US-amerikanische Pop-Sängerin Taylor Swift wurde mit dem IFPI Global Recording Award 2014 als weltweit erfolgreichste Künstlerin ausgezeichnet.

Der jährlich verliehene Preis würdigt ihre hohen Absatzzahlen bei Downloads, Streamings und CDs.



Im Oktober 2014 brachte sie ihr fünftes Studio-Album "1989" auf den Markt, welches sie bereits in der ersten Woche über eine Million Mal in den USA verkaufen konnte. Sie brach damit den Rekord des Rappers Eminem aus dem Jahr 2002. In Deutschland stieg sie mit "1989" bis auf Platz 5 der Albumcharts.

Die Single-Auskopplung "Shake It Off" wurde ebenfalls zu einem weltweitem Hit, wobei das Video allein auf Youtube über 350 Millionen Mal angeklickt wurde.

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Auf Rang zwei der IFPI Global Recording Artist Charts folgt die britische Boyband und Vorjahresgewinner One Direction mit dem Album "Four". Platz 3 erzielte der Brite Ed Sheeran mit seinem zweiten Album "X".



Die 25-jährige Sängerin und Schauspielerin Taylor Swift ist seit 2006 eine feste Größe in der Musikwelt. Sie machte sich zunächst einen Namen in der Country-Szene. Bereits mit ihrem selbstbetiteltem Debütalbum erreichte sie damals Platz 5 der Billboard-Charts.

Seitdem sammelte Taylor Swift zahlreiche Preise, darunter sieben Grammys und zwei MTV Music Awards.



Neben der Bühne agiert Taylor Swift, die im US-Bundesstaat Pennsylvania geboren wurde, auch als Schauspielerin. Sie hatte u.a. Gastauftritte in den TV-Serien CSI:Vegas und New Girl und an der Seite von Miley Cyrus im Kinofilm Hannah Montana.

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Für Schlagzeilen sorgte sie auch mit der Sicherung ihrer Markenrechte an Textzeilen ihres aktuellen Albums "1989". So dürfen Textstücke wie "This sick beat", "Party like it's 1989" oder "Nice to meet you. Where you been?" ohne ihre Erlaubnis nicht von anderen Künstlern oder Medien verwendet werden.

Des Weiteren untersagte Swift dem Streaming-Dienst Spotify die Veröffentlichung des aktuellen sowie des Vorgänger-Albums.

Auch der Wutausbruch des Rappers Kanye West während der MTV Music Awards im Jahr 2009 sorgte für Furore. Kanye West sprang damals auf die Bühne, entriss ihr, während sich sich für den Erhalt eines Preises bedanken wollte, das Mikrofon und äußerte lautstark seine Enttäuschung darüber, dass nicht die R&B-Sängerin Beyoncé mit der Auszeichnung für das "Best Female Video" bedacht wurde. #Musik