Spam-Versender locken ihre Opfer allzu gerne mit den Namen von Prominenten aus Film und Fernsehen. Wer nach Promis googelt, hat ein hohes Risiko, sich Schadsoftware einzufangen.

Ahnungslose Fans tappen beim googeln in die Falle

Schon bim Aufrufen der Links kann man auf verseuchte Internetseiten gelangen. Manche Promis sollte man daher besonders vorsichtig googeln. Die gefährlichste Prominente ist aktuell Schauspielerin Cameron Diaz. Cyberkriminelle haben sie besonders ins Herz geschlossen, sie wird mit Abstand am häufigsten als Lockvogel eingesetzt. Julia Roberts rangiert auf Platz zwei, das Aufrufen von Seiten über das Model Gisele Bündchen hat immerhin ein 15-prozentiges Risiko, einen Virus einzufangen.

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Es gibt auch gefährliche Männer, Brad Pitt rangiert in der Attraktivität von Internetbetrügern auf Platz 5. Die hübschen Wäschemodels für Victoria's Secrets sind ebenfalls riskant, die Schauspielerinnen Jennifer Love Hewitt und Nicole Kidman Rang rangieren auf Platz sieben, dicht gefolgt von Tom Cruise. Nur eine Deutsche ist auf den vorderen Plätzen dabei, nämlich #Heidi Klum. Mit ihr teilt sich Penelop Cruz, bekannt aus "Fluch der Karibik" und "Sex and the City 2", den neunten Platz.

Das Karussell der beliebtesten Promis dreht sich jedes Jahr neu

Während Jenifer Aniston 2009 die Hitliste anführte, war 2012 Emma Watson und 2013 Beyoncé der beliebtesten Lockvogel. Die Namen von Prominenten machen neugierig und sind als Lockmittel perfekt geeignet. Schon in Nennung des Namens reicht, um E-Mail-Empfänger zum Öffnen von Spam zu bewegen.

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Scheinumfragen, Skandalnachrichten, ja sogar Todesnachrichten werden dabei thematisiert. Um einem Nutzer gefährliche Software unterzujubeln, ist Betrügern jedes Mittel recht. Auch vor vermeintlichen Todesnachrichten schreckt man nicht zurück. Wer auf spannenden News hofft, wird schnell enttäuscht. In den versendeten E-Mails sind keine interessanten Nachrichten zu finden, stattdessen Zip-Dateien, die Trojaner enthalten oder versteckte Codes. Wer auf Links in den Nachrichten klickt, wird nicht zu dem versprochenen Videos oder Bildern weitergeleitet, sondern lädt sich in der Regel bösartige Software auf den Rechner. In anderen Spam-E-Mails wird man auf potenziell gefährliche Internetseiten oder Phishing-Sites geleitet. Cyberkriminelle bekommen auf diese Weise Zugriff auf persönliche Daten von Nutzern, oft genug auf die Kontodaten.

Gerade angelaufene Kinofilme sind ideale Fallen

Aktuelle Kinofilme sind als Köder hervorragend geeignet. Wer also eine E-Mail mit dem Hinweis auf einen kostenlosen Download eines gerade angelaufenen Films oder Aufsehen erregende Bilder von Promis erhält, sollte sie möglichst sofort löschen. Schutz bietet zum Beispiel auch die Installation des kostenlosen Browser-Add-On WOT (Für Firefox oder #Internet Explorer)

Foto: Caroline Bonarde Ucci Lizensiert unter CC BY 3.0 / Wikimedia Commons #Kino