Der ehemalige Berlin - Tag und Nacht-Star Jan Leyk zeigt, dass er im Fall Edathy nicht nur hohle Worte spricht, sondern auch Taten sprechen lassen kann.

Hinter seiner harten Schale verbirgt sich also wohl doch ein weicher Kern - das zeigt sich auf jeden Fall derzeit in der Affäre um SPD-Politiker #Sebastian Edathy. Die Anklage gegen Sebastian Edathy der kinderpornografische Fotos und Videos in seinem Besitz gehabt haben soll, wurde mit einer 5.000 Euro-Zahlung Edathys an den Deutschen Kinderschutzbund nahezu abgetan. Das ließ erst kürzlich ganz Deutschland und die Medien explodieren. Auch bis jetzt ist der Ärger in den meisten Menschen noch nicht verraucht.

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Was mitunter auch Sebastian Edathys Postings auf #Facebook geschuldet sein könnte.

Jan Leyk bringt der Edathy-Fall zum kochen

Auch Ex Berlin - Tag und Nacht-Star Jan Leyk war außer sich vor Wut und schrieb sogleich ein hasserfülltes Facebook-Posting über Sebastian Edathy. Eine kleine Kostprobe der Hasstirade: "Ich hoffe, dass dieser perverse Bastard an jedem Ort auf diesem Planeten bespuckt und mit Steinen beworfen wird…!!!".

Am Ende seines hasserfüllten Postings machte Ex-Berlin - Tag und - Nacht Star Jan Leyk dem Kinderschutzbund dann noch ein unschlagbares Angebot: "Ich spende das doppelte von der lächerlichen Strafe Edathys, also 10.000 €, wenn ihr dieses beschmutzte Geld eines so erbärmlichen Mannes ablehnt!!!" Gesagt, getan. Der Kinderschutzbund lehnte das Geld von Sebastian Edathy ab - was höchstwahrscheinlich weniger etwas mit Jan Leyk zu tun hatte, als eher etwas mit der Anklage Edathys - und daraufhin stellte sich nur noch eine einzige Frage: Macht er's wirklich - oder macht er's nicht? Jan Leyk stand von da an unter strenger Beobachtung seiner Facebook-Fans.

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Dementsprechend reagierten diese dann auch auf Jan Leyks Facebook-Seite: "Hat Herr Jan L. schon überwiesen? 10.000 Konto Nr siehe oben!??? Man hört nichts mehr" hieß es dort, oder: "Stehst du zu deinem Wort und spendest nun die 10.000 Euro?". Ein Facebook-User war sich sogar sicher: "da kommt nichts… kannst vergessen."

Jan Leyk steht zu seinen Fehlern

Doch da hat Jan Leyk uns im Fall Edathy wohl eines Besseren belehrt. Auf Facebook postete er schließlich ein Bild mit dem Überweisungsauftrag über 10.000 Euro. In diesem Zusammenhang bewies Jan Leyk auch um Längen mehr Rückgrat als Sebastian Edathy und schrieb: "Ja… auch ich habe Fehler gemacht auf die ich keineswegs stolz bin, im Gegensatz zu anderen bin ich mir dessen bewusst, habe immer versucht hart an mir zu arbeiten, damit solche Fehler in Zukunft nicht mehr passieren!

Sebastian Edathy sieht sich nicht als Schuldigen

Solche reumütigen Worte waren auf Facebook von Sebastian Edathy leider bisher nicht zu lesen, im Gegenteil: "Ich weise darauf hin, dass ein "Geständnis ausweislich meiner heutigen Erklärung nicht vorliegt […] Eine Schuldfeststellung ist damit ausdrücklich nicht getroffen worden." heißt es dort.

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Und da wundert sich dieser Mensch doch tatsächlich, warum alle sehr erbost darüber sind, dass der Fall-Edathy so niederschmetternd zu Ende gegangen ist, und die Gefühle bei den meisten hochkochen.

Zu seinen Fehlern sollte man offen stehen, um so möglicherweise irgendwann einmal die Möglichkeit zu bekommen, sich zu rehabilitieren und um jemals wieder ernst genommen zu werden. Menschen wie Sebastian Edathy sollten sich Hilfe suchen und dem Kern ihrer Neigung auf den Grund gehen, statt sich in Ausflüchte und Verteidigungsstrategien zu flüchten.