Nach monatelangem Warten können sich Fans nächste Woche endlich den lang erwarteten siebten Teil der "Fast and Furious"-Reihe anschauen, der am 1. April in die deutschen Kinos kommt. Der erste Teil der erfolgreichen Filmreihe, der 2001 erschienen ist, hatte ein Produktionsbudget von rund 38 Millionen US-Dollar und hat mehr als das fünffache weltweit eingespielt. Die bis heute erschienenen sechs Filme. Diese haben insgesamt weltweit mehr als 2,3 Milliarden US-Dollar eingespielt. Mit jedem weiteren Teil gewann die Filmreihe mehr Fans und wurde immer beliebter.

Dominic "Dom" Toretto, einer der Hauptcharaktere, wird von Vin Diesel verkörpert und Brian O'Conner spielt der mittlerweile verstorbene Paul Walker.

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Ein großes und bedeutendes Element der Filme sind die illegalen Straßenrennen, sowie zahlreiche getunte Autos. Die Filme sind zwar reich an Action und Verfolgungsjagden, doch im Mittelpunkt steht auch das Konzept von Familie, Freundschaft und Loyalität. Das zeigt sich nicht nur in den Filmen, sondern ebenfalls unter den Schauspielern selbst, die laut Aussagen auch privat wie eine Familie sind. Für die ganze Crew war es deshalb wichtig, Paul in seinem letzten Film besonders zu ehren und Tyrese Gibson betonte, dass sich alles um Paul drehe: "Er wurde unsere Inspiration und Motivation, es im Namen unseres Bruders und unserer Familie zu beenden."

Durchbruch als Schauspieler und andere Projekte

Der aus Glendale, Kalifornien, stammende Paul Walker hat schon als Kind in Werbespots mitgespielt und in seiner Jugend hatte er Gastauftritte in verschiedenen Fernsehshows.

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Obwohl er mit dem Studium der Meeresbiologie begonnen hatte, wurde ihm doch schnell klar, dass er sich der Schauspielerei widmen möchte. Seine Rolle im Film "Pleasentville" steigerte seinen Bekanntheitsgrad, doch erst seine Rolle in "The Fast and the Furious" verhalf ihm zum Durchbruch. 2013 verunglückte Paul Walker bei einem Verkehrsunfall in Los Angeles. Er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 85% der Szenen fertiggedreht. Die Dreharbeiten wurden unterbrochen, da es unklar war, ob man den Film fertigstellen sollte. Es wurde entschieden mit der Unterstützung von Pauls Brüdern Cody und Caleb die Dreharbeiten abzuschließen. Neben seinen Tätigkeiten als Schauspieler war es für Paul wichtig anderen Menschen zu helfen. So gründete er die Organisation "Reach Out Worldwide", die Opfer von Naturkatastrophen unterstützen soll.

Es wird Millionen von Fans auf der ganzen Welt ab nächster Woche in die Kinos ziehen, um diesen tollen Schauspieler ein letztes Mal auf der großen Leinwand zu bewundern und von ihm Abschied zu nehmen. #Kino #Hollywood