In der aktuellen Staffel von "Germany’s Next Topmodel 2015" erfährt man eine Menge über die Jury, aber irgendwie gehen dabei die schönen GNTM-Kandidatinnen ein wenig unter.

Wir sehen die GNTM-Jurorin #Heidi Klum ungeschminkt, singend, müde, glücklich, lachend, mit Fastfood im Gepäck – das volle Programm. Aber alles natürlich nur authentisch, nichts davon ist extra für die Kamera aufgesetzt. Denn bei Heidi Klum, da ist alles echt.

Unbequemer GNTM-Tour-Bus als PR-Strategie 

Mit dem neuen Wahnsinnskonzept hat sich Heidi Klum wieder einmal selbst übertroffen. Dieses Jahr gehen die Germany's Next Topmodel-Juroren mit einem super engen, unbequemen Tour-Bus auf Modelsuche. Wolfgang Joop hält sich aus der unangenehmen Inszenierung aber offenbar raus. Obwohl Heidi immer wieder versichert: „Ach, da gewöhnst du dich schon dran“, hält es Wolfgang Joop nicht lange im Bus aus und an das Übernachten dort ist für den GNTM-Juror schon gar nicht zu denken.

Heidi Klums obligatorische Fastfood-Einlage

Aber Germany’s Next Topmodel-Jurorin Heidi Klum hat natürlich noch ein Ass im Ärmel um die Authentizität ihrer Sendung massiv zu unterstützen: Fastfood! Alle Jahre wieder versucht Heidi die ganze Welt davon zu überzeugen, dass Models nicht hungern und dass sie selbst alles, aber bloß kein Magermodel ist. Ihr obligatorisches Fastfood-Futtern ist da eine willkommene Möglichkeit ganz Deutschland zu zeigen, wie locker Heidi Klum zu Essen und ihrem Körper steht. Ein Twitter-User bringt es auf den Punkt: „Real. Authentisch. Nah dran. Nicht gestellt. Das alles ist #GNTM auch dieses Jahr wieder. Nicht.“

Schon in der Vergangenheit hat sich Germany's Next Topmodel-Jurorin Heidi Klum des Öfteren bei Instagram mit diversen Kalorienbomben gezeigt. Bei ihrer Topfigur fragt man sich dann schon, wo sie die fiesen Fette alle hinsteckt, die sie sich angeblich pausenlos reinpfeffert. In letzter Zeit scheint sie sogar ziemlich abgemagert daher zukommen. Das ständige Futtern vor der Kamera wirkt schon fast wie eine Verzweiflungstat um gegen die fiesen Magergerüchte vorzugehen.

Falls sie denkt, dass sie das besonders sympathisch machen würde, ist sie mit ihrem Fastfood-Feuerwerk leider ins Fettnäpfchen getreten – viel unrealistischer kann man sich kaum darstellen.

Heidi Klum als fürsorgliche Jury-Kollegin

Und sollte die Fastfood-Völlerei nicht überzeugend genug gewesen sein, steigt Heidi Klum dann am nächsten Morgen mit zerknautschtem Gesicht und verwuschelter Modelmähne auf - dem unbequemen Tourbus sei Dank. Die Kameras sind natürlich an, um jeden ihrer nahezu ungeplanten Schritte zu verfolgen. Dass Heidi Klums Papa übrigens auch mit an Bord war, wurde den Kameras dann doch lieber vorenthalten.

Heidi wäre nicht Heidi, wenn sie nicht auch super authentisch und mütterlich für das Wohl von Jury-Kollege Wolfgang Joop sorgen würde: „Können wir noch ein Wässerchen und Donauwellen bekommen?“ fragt sie während dem Massencasting bei der Crew nach. Immer wieder ruft sie nach Kaffee und Kuchen um Wolfgang die Zeit bei Germany’s Next Topmodel zu versüßen. Alles natürlich ohne je ihr Dauerstrahlen zu unterbrechen oder nur eine Sekunde lang mit der Wimper zu zucken. Solang die Kamera an ist, scheint auch Heidi Klum „an“ zu sein. Da wird gesungen, getanzt und lauthals gelacht. Alles möglichst natürlich um beim Zuschauer von Germany's Next Topmodel möglichst sympathisch rüberzukommen.

Schade, dass Heidi Klum so eine Glücksbärchi-Mentalität an den Tag legen muss, und ihr wahres Gesicht hinter Burgern und Dönern versteckt. Ein bisschen mehr ehrliche Natürlichkeit und die Fans sind garantiert hingerissen. Doch diese pseudoauthentische Nummer bringt ihr wenig Lorbeeren ein, das ist sicher.