Barbara Schöneberger eröffnete die Echo-Preisverleihung mit "Willkommen zu den #Helene Fischer-Festspielen!" Und so war es dann auch. In sämtlichen vier Kategorien, in denen sie nominiert war, räumte die Sängerin ab. Sie gewann den Branchenpreis Echo in den Kategorien "Schlager" und "#Musik-DVD/Blu-ray national", ihr Nummer-eins-Album "Farbenspiel" wurde zum "Album des Jahres" und ihr Song "Atemlos durch die Nacht" als "Hit des Jahres" gekrönt. Viermal nominiert, viermal gewonnen. Insgesamt kann sich Helene Fischer nun zwölf Echos in die Vitrine stellen. Wahnsinn! Die Frau ist aber nicht nur unheimlich erfolgreich, sondern auch wahnsinnig fleißig.

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Die Bilanz ihres Schaffens spricht für sich. Bisher veröffentlichte die 30-Jährige sieben Studioalben, ein Greatest Hits-Album, drei Live-Alben und ein fremdsprachiges Album. Mittlerweile ist Helene Fischer auch im Ausland kommerziell erfolgreich. Im Jahr 2014 wurde sie bei den World Music Awards in der Kategorie Best-selling German Artist ausgezeichnet.

Ein Blick zurück: Die Künstlerin wurde als Jelena Petrowna Fischer in Sibirien geboren, kam 1988 mit ihren Eltern und ihrer Schwester nach Deutschland, wo sie nach dem Realschulabschluss an der Stage & Musical School in Frankfurt am Main eine dreijährige Ausbildung zur staatlich anerkannten Musicaldarstellerin absolvierte. Ihre Mutter schickte eine Demo-CD an den Künstlermanager Uwe Kanthak, der so begeistert war, dass er mit dem renommierten Produzenten Jean Frankfurter Kontakt aufnahm.

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Kurze Zeit später erhielt Helene Fischer einen Plattenvertrag. Jean Frankfurter soll der jungen Sängerin auch geraten haben, in deutscher Sprache zu singen. Die Zusammenarbeit mit ihm und ihrem Manager Uwe Kanthak hält bis heute an. Ihre Fernsehpremiere hatte die Sängerin am 14. Mai 2005 in der ARD, im Hochzeitsfest der Volksmusik. Sie sang in der Sendung von Florian Silbereisen ein Duett mit ihm. Am 3. Februar 2006 erschien ihr erstes Album "Von hier bis unendlich".

Alle lieben Helene: Viele Künstlerkollegen sind voll des Lobes für die charmante und manchmal spitzbübisch lächelnde Entertainerin. Zu ihren Bewunderern gehörte auch der unvergessene Udo Jürgens, den sie mit ihrer Version von "Merci Cherie" zu Tränen rührte. Sie hat Fans aller Altersklassen, wirkt wie ein Star zum Anfassen, überlässt auf der Bühne sicherlich nichts dem Zufall. Es gibt eine Momentaufnahme, da fährt sie während ihrer Show mit einem Bühnenaufzug nach unten. Der Zuschauer kann Helenes wahnsinnige Konzentration auf ihre Arbeit in ihrem Gesicht erkennen.

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Als sie den Kameramann bemerkt, schenkt sie ihm ganz kurz ein freundliches natürliches Lächeln. Das ist echt. Das ist Helene. Eine Zeitung nennt sie treffend "Natural Born Perfect".

Und privat? Ach wäre das schön, wenn Helene zu uns Männern sagen würde "In zerrissenen Jeans um die Häuser zieh'n, das kann ich mit keinem anderen". jh

Bildquelle: "Helene-Fischer-Schleyerhalle" von Fred Kuhles - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.