#Helene Fischer ist die erfolgreichste Schlagersängerin Deutschlands. Sie lässt Millionen Herzen höher schlagen und verzaubert die Menschen mit ihrer Stimme. Seit Mai 2008 ist die hübsche Blondine mit Florian Silbereisen zusammen. Bisher hat es keine negativen Schlagzeilen über das Schlagersternchen gegeben, nun muss sie jedoch vor Gericht aussagen. Kaum zu glauben: Helene Fischer wird vorgeworfen, einen Behinderten diskriminiert und beleidigt zu haben.

Helene Fischer - Prozess wegen Diskriminierung

Gegen Helene Fischer, soll laut der Zeitung "Bunte", heute in Mattersburg (Österreich) der Prozess wegen Diskriminierung in die Wege geleitet worden sein.

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Der Rentner, um den es sich handelt, heißt Heimo Eitel. Der 63-jährige erkrankte an ALS. Dies ist eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems (Amyotrophe Lateralsklerose). Der Rentner hat Anzeige erstattet, da Helene Fischer eine Gruppe behinderter Menschen, darunter Heimo Eitel, bei einem Konzert im letzten Jahr beleidigt und kritisiert haben soll. Es ist unvorstellbar, dass Helene Fischer bei dem Konzert in Mörbisch (Österreich) derartig gehandelt hat. Laut der "Bunten" kam es bisher zu keiner vertretbaren Lösung, weshalb immer noch Aussage gegen Aussage steht.

Rentner fordert 11.600 Euro Schadenersatz vom Schlagerstar

Medienberichten zufolge fordert der 63-jährige nun sowohl 2.000 Euro Schadensersatz, als auch 9.600 Euro Schmerzensgeld. Angeblich soll sich der Gesundheitszustand von Heimo Eitel massiv verschlechtert haben, weshalb der Rentner eine Summe von 11.600 Euro für angemessen hält.

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Die Sängerin muss sich nun bei einer Videokonferenz gegenüber dem Richter verantworten und rechtfertigen. Der konkrete Vorwurf ist, dass Helene Fischer gegenüber Heimo Eitel abfällige Bemerkungen, wie "Krüppel", gemacht haben soll. Es ist unvorstellbar, dass Helene Fischer bei dem Konzert in Mörbisch (Österreich) derartig gehandelt hat. Alexander Wanke, der Anwalt von Helene, dementierte diesen Vorwurf und setzte sich stark für seine Mandantin ein. Er ist der Überzeugung, dass Helene Fischer ein derartiges Schimpfwort nie benutzt hätte oder dies jemals tun würde. Helene selbst ist der Meinung, dass die Unterstellung des Klägers nur frei erfunden sei, da es bei dem Konzert zu keiner Begegnung der beiden gekommen war, so die "Abendzeitung München".

Helene Fischer von Heimo Eitel als "eiskalt" bezeichnet 

Heimo Eitel äußerte sich zu dem Verhalten der Schlagersängerin und bezeichnete es als "eiskalt". Seiner Ansicht nach wäre nicht viel nötig gewesen, um die Klage sofort fallen zu lassen. Er berichtete, dass eine ehrliche Entschuldigung und eine Konzerteinladung völlig ausreichend gewesen wären, um dem Streit ein Ende zu setzen. Helene Fischer hatte sich im Prinzip bereits im Voraus gegen solch eine Anschuldigung zur Wehr gesetzt. Sie sagt, dass sie keinen Menschen jemals diskriminieren würde und das auch noch nie getan habe. Achtung und Respekt stünden an erster Stelle und sie würde einem Menschen nie etwas zu Leide tun. Es bleibt spannend und wir werden sehen, wie es ausgeht.