Auch wer umzieht, wird die Schatten der Vergangenheit nicht immer los. So ergeht es aktuell #Justin Bieber (21), der gerade Stress mit seinen ehemaligen Nachbarn bekommt.

Popstar Justin Bieber bekommt schon wieder Ärger, diesmal mit einem früheren Nachbarn. Der wirft ihm Hausfriedensbruch, Körperverletzung und Zufügung seelischen Leides vor. Nach US-Medienberichten hat der einstige Nachbar gerade eine Klage beim Los Angeles Superior Court eingereicht.

Schlug Justin Bieber seinen früheren Nachbarn?

Der frühere Nachbar führt eine ganze Reihe von Vorfällen auf, die sich in Los Angeles‘ Promi-Vorort Clabasas und in direkter Nachbarschaft zu Bieber zugetragen haben sollen. Angeblich habe dieser ihm ins Gesicht geschlagen und obendrein seine Familie terrorisiert. Die Bodyguards des Popstars sollen ihn mit antisemitischen Parolen beleidigt haben.

Immer wieder fällt Justin Bieber, der Junge mit einem Gesicht wie ein Unschuldslamm, polizeilich auf. 2014 hat man gegen ihn wegen versuchten Raubes ermittelt. In einem Park in Los Angeles soll er einer Frau ihr Handy entrissen haben. Das sei nur deshalb geschehen, weil er angenommen habe, dass sie von ihm Fotos gemacht habe, verteidigte er sich später. Auch mit anderen „Geschichten“ kam der Teenie-Schwarm regelmäßig in die Schlagzeilen. In Florida stand er wegen Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss sowie Widerstand gegen die Polizei vor dem Richter. Hier verbrachte er sogar einige Stunden hinter Gittern, wurde aber bald gegen eine relativ geringe Kaution von 1.800 Euro freigelassen.

Bemerkenswerte Liste - Koks, Prügel, Alkohol und Raub

Auch im Januar dieses Jahres gab es ähnliche Vorfälle, die strafrechtlich mittlerweile zu den Akten gehören. Damals soll Bieber Eier auf des Nachbars Haus geworfen haben und dort größeren Schaden verursacht haben. Wie groß ein Schaden durch Eier tatsächlich sein kann, weiß man nicht so genau. Der Richter jedenfalls stufte das eher unter jugendlichem Überschwang ein und brummte Teenie-Star Bieber damals keinen Prozess wegen Vandalismus auf, sondern „verknackte“ ihn für zwei Jahre auf Bewährung. Außerdem musste er Sozialstunden ableisten und einen Anti-Aggressions-Training absolvieren. Außerdem musste er gut 80.000 US-Dollar Entschädigung zahlen, was den kanadischen Popstar finanziell nicht außerordentlich schwächen dürfte.

Den Namen Justin Bieber bringt man auch mit Kokainfunden im Wohnhaus, unflätigem Benehmen gegenüber Journalisten und Stripclub-Besuchen in Zusammenhang. Wünschenswert, wenn Bieber endlich erwachsen wird und endlich wieder durch Musik und nicht durch auffälliges Verhalten in die Schlagzeilen käme. #Hollywood