Taylor Swift, die im beschaulichen West Reading in Pennsylvania geborene Sängerin, hat mit Country-Pop eine der steilsten Karriere des Musikbusiness hingelegt. Die Künstlerin besitzt bereits 7 Grammys.

Taylor Swift: Zum Glück kein nerviger Nashville-Sound

Das kreative Multitalent hat einiges drauf: Sie kann nicht nur singen, sondern auch schauspielern, schreiben und entwirft neuerdings Mode. Auch wenn Taylor Swift als das älteste Kind einer Hausfrau und eines Aktienhändlers die musikalische Karriere nicht in die Wiege gelegt schien, hat sie ihr Talent zweifellos von der Großmutter geerbt. Die Dame war eine professionelle Opernsängerin.

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Die kleine Taylor zog es allerdings weniger zur Klassik. Schon sehr früh hatte Taylor Swift klare Vorstellungen von einer Karriere als Countrysängerin.

Sie war inspiriert von Dolly Parton und, mehr ihrer eigenen Generation entsprechend, Shania Twain. Ehrgeizig war sie schon immer, denn nach ersten Karaoke-Auftritten ging sie mit elf Jahren nach Nashville, um einen Plattenvertrag zu ergattern. Mit 14 Jahren klappte ihr Vorhaben schließlich und das Plattenlabel Big Machine Records (das gerade neu gegründete Label von Musikproduzent Scott Borchetta) nahm sie tatsächlich unter Vertrag. Damit war sie die jüngste Musikerin, die bei Sony jemals unterschrieben hatte.

Taylor Swift: Glaubwürdige Stücke und klare Stimme

Fortan ging es mit der Karriere steil bergauf. Bereits 2006 ist die achtzehnjährige in den USA bestens im Geschäft und weitet ihre Erfolge auch aufs Ausland aus.

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Längst läuft sie nicht mehr unter dem Vorzeichen "junge Country-Hoffnung". Die Songs im angenehm klingenden Pop-Sound haben zwar Countrybezüge, doch die sind eher dezent. Auch wenn viele ihrer erfolgreichsten Songs aus fremder Feder stammen, ihr Stück "Forever & Always" schrieb sie tatsächlich selbst. Taylor Swift hat ihren eigenen Stil, sie singt bodenständig und ehrlich, die gefälligen Arrangements werden von einer klaren, hellen Stimme getragen.

Alltagsthemen charmant und überzeugend umgesetzt

Die Themen beschäftigen sich allesamt mit der Problematik des Erwachsenwerdens, sind aber weder peinlich noch albern. Jeder kann sie nachvollziehen, wenn man sich die Jugend der Interpretin vor Augen hält. Die Ballade "Fifteen" ist angenehm frei von Kitsch, "Lovestory" hat einen ordentlichen Rockeinschlag. Manche ihrer Stücke erzählen einfach nur Geschichten und wirken durch die darin verkörperte Wehmut sehnsuchtsvoll und gleichzeitig glaubwürdig. Taylor Swift setzt ihre #Musik unterhaltsam und charmant um.

Auch schauspielerisch ist Taylor Swift engagiert. In "Hannah Montana" war sie neben Sängerin Miley Cyrus zu sehen. Im Film "Valentine's Day" gab sie neben Stars wie Julia Roberts und Jessica Biel ihr #Hollywood Debüt.

Foto: Eva Rinaldi - "Taylor Swift 2012" in Sidney, Australien / Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 / Wikimedia Commons.