Morddrohung gegen früheren Mitarbeiter

Während sich die Augen der Musikwelt auf die Auftrittsorte von AC/DC richten und überall spekuliert wird, ob der Schlagzeuger Phil Rudd bei den Konzerten wieder dabei sein wird, legt der AC/DC - Schlagzeuger in Neuseeland überraschend ein Geständnis ab und sorgt für einen Knalleffekt.

Über 100.000 Euro für Mord geboten

Wie die Onlineausgabe der Kronen Zeitung berichtet, soll der Musiker letztes Jahr im September unter Anderem einen ehemaligen Mitarbeiter telefonisch mit dem Tod bedroht haben. Desweiteren soll er einem Geschäftspartner für den Mord über 100.000 Euro sowie wertvolle Gegenstände aus seinem Besitz wie ein Auto und eines seiner Häuser angeboten haben.

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Rudd weist kategorisch alle Anschuldigungen zurück

Wie "krone.at" weiter berichtet soll Rudd im November festgenommen worden sein. Bei seiner Festnahme soll er auch im Besitz von Drogen gewesen sein. Warum Rudd jetzt überraschend vor einem neuseeländischen Gericht ein Geständnis ablegt ist ein Rätsel, denn Morddrohungen sind in Neuseeland mit einer Strafe bis zu sieben Jahren bedroht. Rudd hatte bis jetzt auch immer alle Anschuldigungen pauschal zurückgewiesen. Der Anwalt Rudds sprach immer nur von einem wütenden Anruf. Wie es scheint, hat Rudd jetzt nicht nur zugegeben jemanden am Telefon bedroht zu haben, sondern auch den Besitz kleinerer Mengen Drogen.

Überraschender Wandel auch im Verhalten

Auch im Verhalten Rudd`s dürfte sich einiges geändert haben. Während der Schlagzeuger vor Gericht eher für seine legere Kleidung und sein ruppiges Verhalten berüchtigt war, soll laut "Herald Tribune" die Verhandlung sehr ruhig über die Bühne gegangen sein.

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Nach Abschluss der Verhandlung war niemand für ein Interview bereit, dass eventuell Aufschluss über den Sinneswandel des AC/DC Stars gegeben hätte.

Wie geht es weiter mit AC/DC

Auf AC/DC hat dieses Urteil keine Auswirkungen. Trotzdem scheinen Fans gehofft zu haben, Rudd eventuell auf den Konzerten wieder zu sehen. Die Band hat schon früher Konsequenzen gezogen und Phil Rudd durch den Drummer Chris Slade ersetzt. Die ganzen Skandale um die Morddrohung und den Drogenbesitz waren der Band von Anfang an schon zu viel. Als neu kann man Chris Slade aber dennoch nicht bezeichnen weil er schon von 1990 bis 1995 in der legendären Hardrock-Band war.

Foto: Ed Vil - CC-BY-2.0 - flickr.com #Musik #Kunst