Fake-Profile im Vormarsch

Laut der Onlineplattform "top.de" gilt als Fake-Profil ein Profil, das unter 50 Personen folgt, selbst keinen Follower hat und keine Tweets oder nur Spam versendet. In diesem Fall liegt es nahe, dass es sich um gekaufte Profile handelt. Bei Anti-Spam Aktionen werden solche Profile gelöscht.

Mehr Werbeeinnahmen durch gekaufte Follower

Wenn es um Follower in sozialen Netzwerken geht, verstehen auch die berühmtesten Stars keinen Spaß. Der Grund ist ganz einfach: Es geht ums Geld. Laut "New York Post" ist den Stars jedes Mittel recht um die Follower-Angaben in die Höhe zu treiben. Je mehr Follower, umso höher der Marktwert des jeweiligen Stars.

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Aber auch die Höhe der Werbeeinnahmen richtet sich nach der Follower-Zahl. Immerhin geht es um Summen in Höhe von fast 100.000 Dollar die so nebenbei dazuverdient werden. Der Verlust von Followern ist deshalb doppelt peinlich, kann es doch auch sein, das Werbepartner über sinkende Follower-Zahlen nicht erfreut sein werden.

Mehr als die Hälfte der Follower zugekauft

In einer Ausgabe des "Spiegel Online" verlor #Justin Bieber nach einer Anti-Spam-Aktion bei Instagram über 3 Millionen Follower. Wie auf der Onlineplattform "top.de" zu lesen ist, befanden sich bereits 2013 unter seinen damaligen 37,3 Millionen Followern nur 17,8 Millionen echte Follower. Der Rest war einfach zugekauft. Als Quelle beruft man sich auf "statista.com". Über das heutige Verhältnis von echten Followern zu gekauften Followern kann man nur spekulieren.

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Die größten Follower-Verlierer im Überblick

Fakt ist aber, dass nicht nur Justin Bieber Follower zukaufen lässt. In der, laut "Spiegel Online" durchgeführten Anti-Spam-Aktion mussten auch #Kim Kardashian, Rihanna und Katy Perry gewaltig Federn lassen. Beim Reality-TV-Star Kim Kardashian waren es immerhin über 1 Million Follower. Auch bei Rihanna war es ein Followerverlust in derselben Größenordnung. Mit dem Verlust von ca. 300.000 Followern kam Katy Perry im Vergleich dazu mit einem blauen Auge davon.

Laut "spiegel.de" verloren die Top 100 auf Instagram ca. acht Prozent der Follower. Bei manchen Stars, wie zum Beispiel dem Rapper Ma$e, war der Schock so groß, dass er gleich seinen Account gelöscht hat. Seine Followerzahl ist offenbar laut "Business Insider" von über einer Million Follower auf 100.000 Follower geschrumpft.

Foto: Joe Bielawa - CC-BY-2.0 - flickr.com.