Die prüden Instagram-Richtlinien bringen weibliche Stars auf die Palme

Anscheinend geht der Kampf der Stars im Krieg gegen die strengen Zensurregeln auf Instagram in die 2. Runde. Wie in der Onlineausgabe von "krone.at" zu lesen war, ist es diesmal wieder #Miley Cyrus, die sich mit freizügigen Bildern gegen Instagram auflehnt. Veröffentlicht wurden die Bilder, laut "krone.at", auf dem Instagram-Profil des Fotografen Mert Alas.

Die berühmten Mitstreiter von Miley Cyrus

Die strengen Zensurregeln von Instagram, die Brustwarzen auf Bildern verbieten, sind das letzte Mal durch Superstar Madonna ins Gespräch gekommen.

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Der Star wollte sich mit nackten Brüsten und emporgereckten Armen auf Instagram verewigen lassen. Dass nichts für die Ewigkeit ist, bewiesen die Sittenhüter von Instagram durch das Löschen der Fotos. Laut Aussage der "Daily Star" aber erst, als das Bild schon fast 100.000 Likes hatte. Madonna schäumte und rief kurzerhand unter dem Hashtag #unapologeticbitch zum Busenkrieg aus.

In New York erlaubt und auf Instagram verboten

Wie es scheint, lies sich Miley diesmal von den Töchtern der Stars Bruce Willis und Demi Moore überreden. Miley, die schon aufgrund gleichartiger Veröffentlichungen mit Instagram in Konflikt gekommen war und deshalb die Aktion "Free the Nipple" ins Leben rief, müsste es eigentlich besser wissen. Ihre Einflüsterin, Bruce Willis Tochter, Scout LaRue ist in dieser Hinsicht auch kein unbeschriebenes Blatt.

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Ihr "Oben Ohne" Spaziergang durch New York mit dem Schild "In New York legal, aber nicht auf Instagram" ist legendär.

Interne Diskussion überfällig

Bleibt abzuwarten, wie Instagram auf diese Provokation reagieren wird. Im Prinzip ist Instagram in gleichem Maße von den Stars auf seiner Plattform abhängig, wie die Stars von Instagram. Der Machtkampf könnte dadurch interessant werden. Dass weder Madonna noch Cyrus zu den züchtigsten Stars gehören, ist allgemein bekannt und es gibt wahrscheinlich keinen Fan, der nicht begeistert von den Fotos wäre. Trotzdem sieht es Instagram als wichtig an, die vielen Jugendlichen auf der Plattform vor solchen Bildern zu schützen, so scheinheilig und störend es auch sein mag. Wenn schon nicht diesmal, dann in absehbarer Zeit: Eine Diskussion wird Instagram wahrscheinlich nicht erspart bleiben.

Foto: Eva Rinaldi - CC BY-SA 2.0 - flickr.com.