Es ist eine Geschichte, wie man sie nur aus den gruseligsten Horrorfilmen kennt. Wie heute bekannt wurde, durchlebte Sandra Bullock vor einem Jahr die schlimmsten Minuten ihres Lebens. Als ein Stalker in ihr Haus in Los Angeles einbrach und plötzlich im Flur vor ihr stand, blieb der 50-Jährigen nur die Flucht in den Schlafzimmerschrank.

"Er ist auf meinem Dachboden."

Geistesgegenwärtig hatte sich Sandra Bullock auf ihrer Flucht ins Schlafzimmer ihr Telefon geschnappt und rief von ihrem Versteck aus die Polizei an. Unter Tränen flehte Sandra Bullock um Hilfe. Mitschnitte ihres Notrufs wurden nun im Internet veröffentlicht.

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Sie sollen als Beweismittel vor Gericht dienen und lassen nur erahnen, in welcher Todesangst sich Sandra Bullock befunden haben muss. "Irgendwer bricht in mein Haus ein, ich verstecke mich im Wandschrank." In Panik fragte sie den Polizisten: "Kommen Sie bald?"

Der Einbrecher wurde später von der Polizei im Garten der Schauspielerin festgenommen. Nach Informationen des US-Senders CBS trug er einen Liebesbrief an Sandra Bullock und Zeitungsberichte mit sich. In der Wohnung des Stalkers fand man ein ganzes Waffenarsenal. Bei dem Einbruch in Bullocks Haus soll der Liebeskranke jedoch unbewaffnet gewesen sein.

In diesen Tagen findet nun der Gerichtsprozess gegen den Mann, der Sandra Bullock zu Tode erschreckte, statt. Die erste Gerichtsverhandlung fand ohne die Oscar-Preisträgerin statt.

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Zu grausam müssen die Erinnerungen an das Horrorerlebnis gewesen sein, um sie noch einmal gedanklich durchleben zu können.

Sandra Bullock ist wiederholt Opfer von Stalking-Attacken

Es ist nicht das erste Mal, dass Sandra Bullock von einem Stalker bedroht wurde. Vor vielen Jahren wurde die Schauspielerin von einer Frau verfolgt, die es mehrfach bis auf die Einfahrt ihres Anwesens schaffte. Erst nach einem missglückten Versuch, Sandra Bullocks Mann zu überfahren, konnte eine einstweilige Verfügung erwirkt werden. Die Frau darf sich seitdem Sandra Bullock nicht mehr nähern.

Bild: David Torcivia / flickr.com [CC BY-SA 4.0]