Dass die US-Erfolgsserie "Breaking Bad" durchaus auch seine Nachahmer im realen Leben findet, beweisen so einige Fälle, in denen Grundschullehrer zu Hause Crystal Meth kochen.

Der Film "Breaking Bad" findet so manche Nachahmer im realen Leben

Der letzte Fall war erst vor kurzem im US-Bundesstaat North Carolina. Wie das amerikanische Nachrichtenportal "News Observer" dieser Tage berichtete, wurde die Grundschullehrerin Lori Whitley samt Ehegatten festgenommen, weil sie in ihrem Haus Crystal Meth gekocht haben, auf die gleiche Weise wie Walter White in "Breaking Bad".

Bryan Cranston schaffte in "Breaking Bad" den Durchbruch

Die Kultserie "Breaking Bad" war für AMC der absolute Serienerfolg und wurde auch zum uneingeschränkten Publikumsmagneten.

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Der Hauptdarsteller Bryan Cranston konnte mit diesem Film den absoluten Durchbruch erzielen, denn vor "Breaking Bad" kannte man ihn eigentlich nur aus "Malcolm mittendrin". Auch der im Film verwendete Name Heisenberg dürfte dem einen oder anderen noch aus dem Schulunterricht bekannt vorkommen. Der wirkliche Walter White, der dem Film als Vorlage diente, ist da schon weniger Leuten bekannt.

Wer war der wirkliche Walter White?

Die Verantwortlichen der Seite "Vice" haben sich schon vor einiger Zeit die Mühe gemacht und etwas über den wirklichen Walter White recherchiert. Vor allem lohnt es sich, die kurze Dokumentation einmal anzuschauen, denn die Vorlage und die Hauptfigur haben wirklich so einige Gemeinsamkeiten.

Der wahre Walter Eddie White war in Alabama zu jener Zeit tätig, in der Ersatzpräparate verschreibungspflichtig wurden und das Meth-Geschäft so richtig aufblühte.

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Sein Companion hieß zwar nicht Jesse Pinkman sondern Samuel Hoyt Hubbard, war aber auch für den Verkauf zuständig. Wie im Film, gelang es Walter White damals, dass perfekte Methamphetamin herzustellen. Allerdings war Whites Meth nicht blau, wie im Film, sondern immer nur weiß.

Die Schlusssequenz von "Breaking Bad" in der richtigen Welt

Auch White zog zwecks Gewährleistung einer besseren Versorgung auf eine verlassene Ranch und auch seine Frau ließ sich in dieser Zeit von ihm scheiden. Zum dem Zeitpunkt, als die Doku gedreht wurde, befand sich White gerade gegen Kaution in Freiheit und wartete auf seinen Gerichtstermin. Wie die Doku berichtet, wird er in seiner Heimatstadt wie ein Held verehrt. Er soll den Drogen abgeschworen haben und ist in der Ortskirche tätig. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht auch "Empire of the Dead" oder "Fear The Walking Dead" eine reale Vorlage haben.

Foto: The Conmunity - Pop Culture Geek - CC-BY 2.0 - flickr.com #Fernsehserien