Der Start von "Fear the Walking Dead" rückt immer näher und zum Glück kommen immer mehr Informationen ans Tageslicht.

Was bringt Fear the Walking Dead Neues?

Diesmal ist es der "moviepilot", der mit interessanten Fakten aufwarten kann. Geplaudert hat anscheinend Showrunner Dave Erickson in einem Interview mit dem "Hollywood Reporter". Gleich einmal vorweg: Die Serie ist kein Prequel, sondern eher eine Parallel-Geschichte und das ist sehr positiv. Sie wird somit einige Fragen beantworten, die in der US-Serie offen geblieben sind.

Wie ist es überhaupt zu der "Zombie-Apokalypse" gekommen?

Beantwortet wird vor allem die vordringlichste Frage, wie es überhaupt zu der "Zombie-Apokalypse" kommen konnte.

Werbung
Werbung

Die Geschehnisse bleiben in der Hauptserie ja im Dunkeln, da die Filmhandlung eigentlich erst ab dem Erwachen Ricks beginnt. "Fear the Walking Dead" konzentriert sich auf die Zeit, während Rick im Koma liegt und beschreibt, wie es überhaupt zu dieser Apokalypse kommen konnte. Die Verantwortlichen vermeiden es also angenehmerweise, zu viele "lose Enden" zu hinterlassen und erzielen damit Synergieeffekte.

Keine "Zombieattacken", dafür Psychoterror vom Feinsten

Die ganze Story der ersten Staffel wird aus der Perspektive einer Patchwork-Familie wahrgenommen. Wie der "moviepilot" berichtet, geht es zunächst einmal ohne Zombieattacken los, was die Spannung sogar noch erhöhen wird. Nach und nach entwickelt sich ein Bedrohungsszenario, das seinesgleichen sucht. Wie entsteht der Hass auf die Zombies und wie hoch muss der Leidensdruck sein, dass man die Zombies so gefühllos abschlachten kann.

Werbung

Mit diesem Schritt wird das, sowieso schon düstere Bedrohungsszenario, noch realistischer gemacht.

Schnellere Zombies und abgrundtiefe Ängste

Während sich andere Filme damit zufriedengeben, Geschehnisse einfach als gegeben hinzustellen, geht "Fear the Walking Dead" noch einen Schritt weiter und zeigt die tiefen Ängste und schrecklichen Erfahrungen, die zu diesem Abkühlen führen. Es wird aber auch markante Unterschiede der beiden Serien in Bezug auf die Zombies geben.

Wenn es nach Erickson geht, sollen die Zombies schneller und stärker werden, denn realistischerweise sind sie zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht so lange tot und müssen deshalb folgerichtig auch andere körperliche Attribute aufweisen. Erickson geht von fünf bis sechs Staffeln mit je 13 Episoden aus, dass ist aber noch nicht fix. Bleibt nur zu hoffen, dass die Zeit bis zum Serienstart im Sommer schnell vergeht.

Foto: Elena Gatti - CC-BY 2.0 - flickr.com #Fernsehserien