Dass man die "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling nicht reizen sollte, ist hinlänglich bekannt, hat sie doch schon oft bewiesen, dass sie sich durchaus zu wehren weiß.

Harry Potter Autorin verklagt die "Daily Mail" wegen falscher Behauptungen

Diese Erfahrung musste jetzt auch die britische Zeitung "Daily Mail" auf recht schmerzliche Weise machen, denn wie die "Huffington Post" berichtet, verklagte J.K. Rowling die Zeitung wegen eines Artikels, der ihrer Meinung nach völlig falsche Behauptungen enthielt und bekam von einem Gericht in London prompt Schadenersatz und eine Entschuldigung zugesprochen.

"Daily Mail" wollte Erfahrungen von J.K. Rowling in Edinburgh dramatisieren

Die britische Zeitung "Daily Mail" musste dieser Tage zerknirscht zugeben, in einem ihrer Artikel über Rowling "falsche und unvertretbare" Behauptungen aufgestellt zu haben.

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Konkret ging es um einen Artikel, der Rowling unterstellte, mit einer Mitleidsgeschichte als alleinerziehende Mutter, Kirchenbesucher verärgert zu haben, die sich damals um sie gekümmert haben. Als die Autorin noch von der Sozialhilfe lebte, arbeitete sie in einer Kirche in Edinburgh. J.K. Rowling berichtete über diese Erfahrung stets positiv. Zum Eklat kam es, weil die "Daily Mail" Rowling unterstellte, diesbezüglich einen falschen Bericht abgegeben zu haben. Um die Story zu dramatisieren wurden die Mitglieder der Gemeinde als schlecht dargestellt.

Zeitung muss sich entschuldigen und Schadenersatz zahlen

Das war Rowling anscheinend dann doch zu viel an Kreativität von Seiten der "Daily Mail" und sie verklagte die Zeitung. Fazit: Die Zeitung musste sich entschuldigen und auch Schadenersatz bezahlen.

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Die Höhe der Schadenersatzsumme ist nicht bekannt. Da Rowling auf das Geld nicht angewiesen ist, kündigte sie an, dass Geld spenden zu wollen.

Rowling zuletzt wegen eines Twitter-Posts in den Schlagzeilen

Zuletzt war J.K. Rowling wegen eines Tweets in den Schlagzeilen, in dem sie einem Twitterer zur Penisverlängerung riet. Da die "Harry Potter"-Autorin zu den Unterstützern der sozialdemokratischen Labour-Partei gehört, wurde sie von einem politisch Andersdenkenden im Zuge der englischen Wahlen als "Schlampengesicht" bezeichnet. In der Antwort zu dem Tweet riet sie dann dem Twitterer sich das Geschlechtsteil verlängern zu lassen.

Foto: Daniel Ogren 100405_EasterEggRoll_683- CC-BY 2.0 - flickr.com #Fernsehserien