Aus dem Sendezentrum Mainz wirft Andrea Kiewel und ihre Gäste einen Blick zurück auf die Geschichte des Eurovision Song Contest und viele deutsche Teilnehmer sind zu Gast. Außerdem wird natürlich das Ergebnis des heurigen Song Contest, der am Vorabend in Wien stattgefunden hat, besprochen. Peter Urban und Dr. Irving Wolther, zwei echte Experten puncto Song Contest, lassen die Geschichte des Song Contest der letzten sechzig Jahre wieder lebendig werden. Der ZDF Fernsehgarten startet am 24.5.2015 traditionell um 11 Uhr.

Die frühen Jahre des Song Contest – aus deutscher Sicht

Schon gewusst? Auch Freddy Quinn hat es einmal beim Grand Prix versucht – 1956.

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„So geht das jede Nacht“ war zwar ein etwas anrüchiger Titel für die damalige Zeit – ist aber zu Recht in der Versenkung verschwunden. Der Titel versteht sich – Freddy Quinn wurde zum ersten Superstar des deutschen Schlagers. Auch Alice und Ellen Kessler haben es probiert und die legendäre Lale Andersen 1961. „Einmal sehen wir uns wieder“ wurde sogar ein mittelmäßger Hit. Platz sechs gab es für den ersten deutschen Smash-Hit beim Grand Prix - „Zwei kleine Italiener“ von Conny Froboess 1962. Wencke Myhre hatte mit „Ein Hoch der Liebe“ 1968 ebenfalls gut abgeschnitten – Platz sechs. Zwei tolle Titel hat Katja Ebstein 1970 und 1971 gesungen - „Wunder gibt es immer wieder“ und „Diese Welt“ - jeweils Platz drei. 1980 gelang mit „Theater“ der zweite Platz – Katja Ebstein ist auch im heutigen Fernsehgarten zu Gast.

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Deutsche Siege

Mary Roos mit „Nur die Liebe lässt uns leben“ - einer der besten deutschen Beiträge überhaupt – 1972. Ireen Sheer und Joy Fleming, beide ebenfalls zu Gast bei Andrea Kiewel, erreichten höchst unterschiedliche Platzierungen. Ireen Sheer landet mit „Feuer“ 1978 auf Platz sechs, die grandiose Joy Fleming mit „Ein Lied kann eine Brücke sein“ wird 17. von 19. Startern – Schande über die Jury. Dann endlich 1982 (sechzehn Jahre nach Österreich) – der erste deutsche Sieg – Nicole mit „Ein bisschen Frieden“. Nicole darf natürlich auch im heutigen ZDF Fernsehgarten nicht fehlen. Michelle hatte das Zeug zum Superstar – ganz wie bei Andrea Berg und Helene Fischer hat es aber dann doch nicht geklappt. Das lag aber sicher nicht am Grand Prix Auftritt – Platz acht 2001 mit „Wer Liebe lebt“. Lena schaffte dann für Deutschland den zweiten Sieg 2010 mit „Satellite“. Wenn sie mich fragen – der beste deutsche Titel der letzten zwanzig Jahre war Elaizas „Is it right“ 2014 – Platz achtzehn.

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„All time best“ Mary Roos und „Nur die Liebe lässt uns leben“ 1972 – ein klassischer deutscher Schlager erster Güte.

Internationale Grand Prix Stars im ZDF Fernsehgarten

Der erfolgreichste Grand Prix Teilnehmer bislang mit drei Siegen – und das wird in den nächsten hundert Jahren wohl niemand mehr schaffen – ist Johnny Logan. Vicky Leandros gelang mit „Apres toi“ ein Grand Prix Welthit. Die Olsen Brothers waren eigentlich die ersten echten Sensationssieger – ältere Herren mit Charme, mit einem eher schwachen Beitrag. Brotherhood of Man gewann als erste Gruppe vor allem durch die Choreographie von "Save your kisses for me“. Sie alle sind bei Andrea Kiewel aus der Abteilung „Song Contest international“ im ZDF Fernsehgarten zu Gast.

Foto: Wouter van Vliet, flickr.com





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