Hat Jeremy Clarkson aufgrund seiner verbalen Ausrutscher so viele Fans?

Jeremy Clarkson ist bekannt dafür, über alles und jeden Witze zu reißen und dabei ist ihm nichts heilig. Aber er kann auch einstecken und das macht den Starmoderator zu etwas besonderem. Dass er dabei polarisiert und die Grenze guten Geschmacks weit überschreitet, scheint die Schar der Clarkson-Fans nicht zu stören. Man könnte fast meinen, dass Clarkson eben dadurch, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt und dabei von einem verbalen Fettnäpfchen ins andere tritt, so viele Fans hat.

Die wildesten Aktionen des ehemaligen "Top Gear" Moderators

In den vielen Jahren seiner Tätigkeit bei "Top Gear" ist die Liste der beleidigenden Aktionen und verbalen Ausrutscher Clarksons wohl ins Unendliche angewachsen und erstreckt sich weit über seine berüchtigte Beurteilung einzelner Automarken hinaus.

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Hier eine kleine Auswahl davon:

Nigger: Die Szene wurde nie offiziell ausgestrahlt, wird ihn aber auf YouTube sein Leben lang begleiten. Als er sich zwischen zwei Fahrzeugen entscheiden musste, behalf er sich just eines Auszählreimes, der das Wort "Nigger" beinhaltete. Obwohl Clarkson zu Beginn alle Vorwürfe abstritt, musste er es später doch zugeben und sich für den Reim entschuldigen.

Mit Käse überbackene Kotze: Im Zuge eines "Top Gear"-Drehs in Mexiko kam Clarkson zu dem Schluss, das mexikanisches Essen "wie mit Käse überbackene Kotze schmeckt". Dem nicht genug, imitierte er auch den mexikanischen Botschafter. Fazit: Ein Brüller beim Publikum aber auch ein diplomatischer Zwischenfall, für den er sich entschuldigen musste.

Schlitzauge: 3 Wörter: "Top Gear", Burma und Bambus-Brücke, wohl eine der besten Sendungen der "Top Gear"-Serie.

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Als die Brücke fertig war, konnte es sich Clarkson nicht verkneifen, dass Wort "slope" für Neigung zu verwenden. Das Wort hat im Englischen aber auch die Bedeutung von "Schlitzauge". Was Clarkson wirklich meinte, lässt sich im Nachhinein nicht mehr beurteilen. Die BBC entschuldigte sich aber damals vorsorglich für diese Aussage.

Ein falsches Nummernschild: Knapp mit dem Leben scheint Clarkson einmal in Argentinien davongekommen zu sein. Wie die "Bild" berichtet, führen die "Top Gear" Moderatoren mit dem Nummernschild H982 FKL durch Argentinien. Die Argentinier verstanden das Schild als Anspielung auf den Falklandkrieg und belagerten das Hotel, in den das Trio wohnte. Wie Clarkson damals twitterte, war die ganze Aktion lebensgefährlich, denn es kam auch zu Gewaltakten.

Hitlergruß: Bei der Vorstellung eines "Mini", der zur Automarke BMW gehörte, machte Clarkson eine Reihe von Nazi-Witzen, inklusive dem Heben der Hand zum Hitlergruß. Außerdem sollen die Navis typischer deutscher Autos, wie Clarkson damals verlauten ließ, nur einen Weg anzeigen, nämlich den nach Polen.

Foto: Phil Guest - CC-BY-SA-2.0 - wikipedia.org #Fernsehserien