Wenn es stimmt, was die englische Zeitung "Independent" in ihrer Ausgabe schreibt, dann könnte der "Top Gear"-Krimi doch noch eine einigermaßen überraschende Wendung bekommen, denn wie es scheint, will die BBC Richard Hammond und James May zurück.

Richard Hammond und James May sollen 1 Million Pfund im Jahr bekommen

Diese Rückholaktion lässt sich die BBC auch etwas kosten, denn es ist von einem Gehalt von einer Million Pfund pro Jahr die Rede. Keine Kleinigkeit also. Das Problem des fehlenden Jeremy Clarksons will die BBC mit einem wöchentlich wechselnden Gastmoderator lösen.

"Top Gear" kann man getrost als Clarkson, May und Hammond Show bezeichnen

Wie es scheint, ist der BBC nun doch ein Licht aufgegangen, dass "Top Gear" ohne Clarkson & Co nicht funktionieren kann.

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"Top Gear" ist nämlich keine Show, in der die Autos den Hauptwert ausmachen, sondern die Moderatoren und deshalb kann man "Top Gear" getrost als Clarkson, May und Hammond Show bezeichnen. Besonders bei "Top Gear USA" war in den sozialen Netzwerken bei den Fans die Wehmut zu bemerken, die Titelmusik der beliebten Sendung zu hören und dann drei fremde Gesichter zu sehen.

Von Jeremy Clarksons Rückkehr ist leider nichts zu hören

In dieser Hinsicht scheint die BBC wenigsten bemüht, zwei bekannte Gesichter wieder erscheinen zu lassen. Von Jeremy Clarksons Rückkehr zu "Top Gear" ist momentan leider nichts zu hören, außer, dass er einer Rückkehr zur BBC offen gegenübersteht. Es scheint auch ein Vorbild für dieses "Wechselmodell" zu geben. Wie die "Autobild" berichtet, ist die Sendung "Have I got news for you?" eine Art Präzedenzfall, in dem auch eine Sendung, nach dem Wegfall des Hauptmoderators, in diesem Fall Angus Deayton, auch weiterhin gut funktioniert hat.

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Sendung mit Jeremy Clarkson-Ersatz wäre laut May ein Rohrkrepierer

Wer jetzt meint, eine Sendung mit Hammond und May ohne Jeremy Clarkson ist besser, als eine Sendung ohne die drei, ist anscheinend schlecht beraten, denn in der "Daily Mail" schien May bereits vor Monaten eine solche Variante vorausgesehen zu haben und erteilte ihr dementsprechend eine Absage. Laut Zeitungsberichten bezeichnete May die Variante mit einem "Ersatz-Jeremy" als einen Rohrkrepierer und bezweifelte, dass die BBC so dumm sein könnte, so eine Variante in Betracht zu ziehen. Bleibt mit Spannung abzuwarten, ob sich Hammond und May von einer Million Pfund im Jahr weichklopfen lassen.

Foto: Khairil Zhafri - CC-BY 2.0 - flickr.com #Fernsehserien