Fifty Shades of Grey scheint momentan einfach nicht aus den Schlagzeilen herauszukommen. Nach den vieldiskutierten Unterschieden, zwischen Kelly Marcels Drehbuch und dem tatsächlichen Film, gibt Kelly Marcel nun auch den wahren Grund für den Ausstieg Charlie Hunnams aus dem ersten Film bekannt.

Was veranlasste Charlie Hunnam zum Ausstieg aus "Fifty Shades of Grey"?

Offiziell war es ein befürchteter Karriere-Knick, der Charlie Hunnam zu einem Ausstieg aus "Fifty Shades of Grey" veranlasste, so jedenfalls die vielen Artikel, die im Internet die Runde machten. Die Enttäuschung unter den Fans war dementsprechend groß und so manche Spekulationen wurden im Internet laut.

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Jetzt ist die Katze aus dem Sack, denn es soll nicht der Karriere-Knick gewesen sein, der Hunnam zum Ausstieg veranlasste, sondern die Ablehnung des Drehbuches, wie es in der endgültigen Fassung letztendlich dann vorlag. So jedenfalls die Version von Kelly Marcel, wie sie in einem Podcast mit Bret Easton Ellis freimütig verrät.

Die Ideen von Marcel und Hunnam sollen von der "Fifty Shades of Grey" Autorin E.L. James abgelehnt worden sein

Wie die britische Zeitung "The Telegraph" berichtet, war die Autorin E.L. James mit dem, von Kelly Marcel ausgearbeiteten Drehbuch nicht zufrieden. Kellys Aussagen zufolge, wurde ihr aber von niemandem gesagt, dass die Drehbuchänderungen in dieser Form nicht möglich seien und musste daraufhin feststellen, dass ihr Drehbuch für den Film nicht übernommen wurde.

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Sehr zum Leidwesen von Kelly, die sich den Film, eigenen Angaben zufolge, gar nicht mehr anschauen kann. Aber auch für Vorschläge von Charlie Hunnam soll die Autorin E.L. James, nicht zugänglich gewesen sein, obwohl ihm ein gewisses Mitspracherecht zugesagt wurde.

Ist der ganze Wirbel um "Fifty Shades of Grey" nur ein Sturm im Wasserglas?

Was nun wirklich der Grund für Hunnams Ausstieg gewesen sein könnte, kann mit Sicherheit nur noch von Charlie Hunnam selber beantwortet werden und der erklärt in einem Interview mit "Men`s Health", dass er nicht zwei psychisch kaputte Figuren hintereinander spielen wollte. Um dem ganzen Verwirrspiel, um die Gründe für Hunnams Ausstieg aus "Fifty Shades of Grey", noch die Krone aufzusetzen, gibt es auch noch ein Interview mit dem Schöpfer der Erfolgsserie "Sons of Anarchy" Kurt Sutter, der seinerseits wieder die Aussage von Kelly Marcel bestätigt. Bleibt nur mehr noch, das Gefühl loszuwerden, dass es sich bei der ganzen Sache um nichts anderes als um einen Sturm im Wasserglas handelt. Jedenfalls könnte der Hype um den Film und die Bücher bald der Vergangenheit angehören, denn die Konkurrenz scharrt schon in den Startlöchern.

Foto: Gage Skidmore - CC-BY-SA 2.0 - flickr.com #Hollywood