Adaline Bowman (Blake Lively) ist eine junge Frau, die in Wirklichkeit gar nicht so jung ist. Viele Jahrzehnte früher wurde sie infolge eines unglücklichen Verkehrsunfalls von einem Donnerschlag getroffen. Seitdem wird sie keine Minute älter. Ich kann nur hoffen, dass diese Methode sich im Kreis der Leute, die sich nach ewigem Jungsein sehnen, nicht verbreiten wird. Adaline könnte sich darüber freuen, doch werden ihre Verwandten (Ellen Burstyn), ihre Freunde und Bekannten immer älter. Dies bedeutet, dass diese sterben. Zudem kann Adaline ihren Zustand vor der Neugierde der Menschen und ihrer Umgebung nicht verdecken. Was sie dagegen kann: Sie verändert jedes zehnte Jahr ihre Identität und versucht sich nicht zu verlieben.

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Das Letztere trifft jedoch ein. Adaline Bowman verliebt sich, ihren Eid brechend, in den gut aussehenden Ellis Jones (Michiel Huisman), der sie auch seinen Eltern vorstellt (Harrison Ford, Kathy Baker).

Für immer Adaline  ein Film mit reichlich Emotionen

Keine Möglichkeit, die Zuschauer zum Lachen, oder die Empfindlicheren gleichzeitig zum Weinen, wird in dem  Film versäumt. Adaline erinnert sich aufgrund älterer Fotos und Zeitungsartikel an die Vergangenheit, macht sich über ihr behauptetes, oder eben ihr reales Alter lustig. Sie verspricht sich oft und versucht sich anschließend zu retten. Sie besiegt alle in den Gesellschaftsspielen im Thema des 20. Jahrhundert. Die originale Szenerie und die Kostüme sind bemerkenswert, Blake Lively ist charmant, Michiel Huisman ist herzzerbrechend, Harrison Ford trägt einen Bart und die Musik ist mitreißend.

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Zudem gibt es einen einen Erzähler, der versucht immer wissenschaftliche Erklärungen zur Geschichte hinzuzufügen, da die Zusammenhänge erst nach 2030 entdeckt werden. Für immer Adaline fokussiert sich nicht auf die Probleme, die sich aus der Situation der Protagonistin ergeben, sondern einen ganz anderen Weg. Der Film kann in erster Linie Liebespaaren und weiblichen Zuschauern empfohlen werden.

Für immer Adaline ist eine Mischung aus Benjamin Button und Forrest Gump 

Vielen wird im Laufe des Filmes an Benjamin Button denken. Allerdings ist Adaline vielmehr eine Heldin, die an den verfluchten Connor MacLeod und Forrest Gump angelehnt ist. Schließlich war auch dieser bei allen wichtigen Ereignissen der Geschichte präsent. #Kino