Im Pay-TV ist „Game of Thrones“ quotentechnisch einsamer Rekordhalter, denn das Ende der fünften Staffel sorgte für die höchsten Einschaltquoten, die „Sky Atlantic“ jemals hatte. Kein Wunder, gilt die Serie nicht nur unter Fans doch längst als die beste Serie, die jemals gedreht wurde. Und die Pay-TV-Sender können sich dank „Game of Thrones“ vom Klischee erholen, sie seien ausschließlich für Fußballübertragungen zuständig.

Solche Einschaltquoten gab's für Sky Atlantic noch nie

Für die Aufbesserung des Images sorgte der Spartenkanal „Sky Atlantic“. Hier werden mit großem Erfolg diverse HBO-Serien gezeigt, seit 2012 auch „Game of Thrones“.

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Dessen schwacher Anfang ließ keineswegs vermuten, es könne sich um einen echten Hit handeln. Denn als die Serie von TNT zu Sky Atlantik überging, betrug die Zuschauerzahl gerade einmal 0,03 Millionen und war damit so gering, dass sie beinah nicht hätte gemessen werden können.

Das Ende der 5. Staffel brach alle Rekorde

Gestern sahen sich insgesamt 230.000 Zuschauer das Finale der fünften Staffel an. Auch wenn sich diese Zahl gegenüber den mit Quoten verwöhnten Privatsendern und zuweilen auch den Zuschauerzahlen öffentlich-rechtlicher Fernsehanstalten auf den ersten Blick bescheiden ausnimmt, ist sie für Sky ein Riesengewinn. Während der Marktanteil sonst bei etwa 0,1 % liegt, konnte mit der Finalfolge der Staffel ein 0,8-prozentiger Anteil erzielt werden.

3 Tage Drehzeit für den „Walk of Shame“

Neben Drama und historisch angehauchter Suche nach der „Wahrheit“ gibt es in GoT etliche Nacktszenen.

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Auch wenn die spektakulär sind, ist das nicht unbedingt der Grund für die Beliebtheit der Serie. Hier wird eine spannende Story mit tollen Schauspielern und noch besseren Special Effects perfekt in Szene gesetzt. Die voyeuristische Nacktszene beim „Walk of Shame“ war Darstellerin Lena Headey jedoch viel zu gewagt und sie ließ sich doubeln. Vollkommen nackt einen Spießrutenlauf durch Königsmund unternehmen zu müssen, ist gewiss nicht jedermanns Sache. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, wurde sie vom Pöbel auch noch bespuckt, geschlagen und mit Dreck beworfen. Dank moderner Computertechnik bekam das Double aber Lena Headeys Gesicht. Die Szene war so aufwändig, das sie einer sehr langen Vorbereitungen bedurfte. Auch die Drehzeit dauere 3 Tage am Stück.

Tragisches Unglück brachte einer Mitarbeiterin den Tod

Die Dreharbeiten wurden von einem tragischen Unglück überschattet. Katherine Chappell, jahrelang als begabte Effektdesignerin für die Special Effects bei „Game of Thrones" zuständig, war auf einer Safari bei Johannesburg ums Leben gekommen.

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Als die 29-Jährige für eine Charity-Veranstaltung zu Gunsten wilder Tiere unterwegs war, wurde sie von einem Löwen angegriffen und so scher verletzt, dass sie diesen Angriff nur einige Tage überlebte. Sie hatte das Fenster des Jeeps geöffnet. Auch der Fahrer wurde schwer verletzt. Im Interview mit der „Daily Mail“  wies er jeden Vorwurf von sich, sie unnötig in Gefahr gebracht zu haben. Katherine Chappell hatte für die Folge „The Children“ gerade den begehrten „Emmy“ erhalten.

Quellen: Daily Mail online / Rolling Stone

Bild Emilia Clarke - Copyright: © HBO #Fernsehserien #Hollywood