Obwohl man es ja inzwischen wissen müsste, dass in "Game of Thrones" niemand vor einem überraschenden Ableben gefeit ist, erwischt es einen trotzdem immer wieder eiskalt. Unfassbar, grausam und unnütz, das sind die Worte, welche die Stimmung der "Game of Thrones"-Fans derzeit im Internet beschreiben. Die Stimmung ist durchwegs negativ und so mancher "GoT"-Fan schwört wieder einmal feierlich, sich die Serie nie wieder anzusehen.

George R.R. Martin schickt Shireen Baratheon in einen furchtbaren Tod

Auslöser der Empörung ist der furchtbare Feuertod Shireen Baratheons alias Kerry Ingram in der Episode "Dance of Dragons". Ein vermeintlich fürsorglicher Vater, der seine Tochter zu Ehren eines Feuergottes opfert, ist zu viel für die Fans. Während vielerorts vermutet wurde, dass, wie bei der Vergewaltigung von Sansa Stark, die Produzenten von "GoT" wieder einmal ihre Finger im Spiel haben, hat sich herausgestellt, dass niemand anderes als der Autor G.R.R. Martin, den Feuertod des kleinen Mädchens für unumgänglich hielt.

Wetteifern "Outlander" und "Game of Thrones" um die grausamsten Filmszenen?

Wie es scheint, wetteifern die Serien "Outlander" und "Game of Thrones" um die schrecklichsten Filmszenen. Während "GoT" mit dem Reigen in Form einer Vergewaltigungsszene zwischen Sophie Turner alias Sansa Stark und Ramsey alias Iwan Rheon begonnen hat, setzte die US-Erfolgsserie "Outlander", ebenfalls mit einer Vergewaltigungsszene zwischen Jamie alias Sam Heughan und Black Jack Randall alias Tobias Menzies, einen drauf. Was jetzt folgte, war die Verbrennung eines kleinen Mädchens bei lebendigem Leib.

Das Ausscheiden von Shireen Baratheon alias Kerry Ingram war für die zukünftige Handlung wichtig

Während man in den Medien spekuliert, ob Ramsy alias Iwan Rheon auch im wahren Leben ein Sadist sein könnte, müsste man diese Überlegungen aber bezüglich der "Game of Thrones"-Verantwortlichen und des Autors George R.R. Martin anstellen, denn schließlich sind sie es, welche die Fans von Staffel zu Staffel immer schrecklicheren Szenen aussetzen. Aber Spaß beiseite, denn das Ausscheiden von Shireen Baratheon alias Kerry Ingram war laut Martin für die zukünftige Handlung einfach wichtig, weil der Film einen Handlungsstrang vorweggenommen hätte. Ein altes "Game of Thrones"-Problem also.Besonders grausam war die Szene auch deshalb, weil Stannis immer als fürsorgender Vater dargestellt wurde. Bleibt mit Spannung abzuwarten, wie lange es diesmal dauert, bis sich die Wogen wieder geglättet haben.

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