Die Illusion von unbeschwerten Luxusleben an der Seite eines reichen Mannes ist für viel Mädchen ein erstrebenswertes Lebensziel.

Trotz seines Alters wünschen sich immer noch viele junge Frauen, die Gespielin von Hugh Hefner zu werden und mit ihm in seiner 2.000 m² Villa zu leben. Wir erinnern uns: Auch Daniela Katzenberger machte sich einst auf, um an Hefners Tür zu klingeln. Der gewährte ihr allerdings keinen Einlass. Dennoch hat ihr dieser forsche Schritt in die Holmby Hills von Los Angeles letztendlich Prominenz eingebracht.

Jetzt traute sich eine auszupacken. Sieben Jahre nach ihrer Trennung von Hefner berichtet Holly Madison in ihrem #Buch "Down the Rabbit Hole" über das absurde und erniedrigende Leben, das sie an der Seite des Playboy-Verlegers führte.

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Suizidgedanken waren allgegenwärtig, doch aufgrund ihrer Jugend und des Einflusses eines mächtigen Medienmoguls kam sie nicht so schnell aus der Falle heraus.

Was fand Holly eigentlich an Hefner?

Diese Frage stellt man sich immer, wenn ein finanziell gut gepolsterter, alter Mann mit einer attraktiven Frau, die seine Enkelin sein könnte, gesichtet wird. Vermutlich ist es das Geld und die Aussicht auf ein unbeschwertes Leben, das sie magisch anzieht. Auch Holly spürte erst spät, wie dekadent dieses Leben war. Was wirklich hinter den Türen der Playboy-Mansion ablief, zeigte auch die TV-Doku nicht. Die Szenen hierfür waren allesamt gestellt. Wenn sich Hefner im Kreise seinen Bunnys fotografieren ließ, dann wirkte alles übertrieben fröhlich. Welches Mädchen letztendlich an seiner Seite lag, war Hefner offenbar egal.

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Hauptsache, sie haben die entsprechende Figur und die obligatorische blonde Mähne. Hefner machte aus seinen Vorlieben keinen Hehl, sondern betonte immer gerne, worauf es ihm ankam.

Sieben Jahre an der Seite eines Ekels

2000 wurde die Schnellrestaurant-Bedienung Holly von Hefner "entdeckt". Mit 21 Jahren zog sie als "Hauptfreundin" in dessen Villa ein. Damals war der gute Mann bereits 75 Jahre alt. Ihre Mitgespielinnen waren Kendra Wilkinson und Bridget Marquardt. Die TV-Dokureihe "Girls of the Playboy Mansion" gewährte gefakte reale Einblicke ins lustige, unbeschwerte Leben in der Villa. In jeder Folge gestand Holly dem reichen Gönner ihre Liebe und wich kaum von seiner Seite. Im Buch offenbarte sie nun, was die Doku verbarg: Abend für Abend mussten sich die Bunnys ist in einem Zimmer einfinden und pinke Schlafanzüge tragen. Als ob das nicht schon grauselig genug wäre, Hefner wollte auch Sex, doch wirklich viel sei nach Madisons Worten nicht gelaufen.

'Down the Rabbit Hole'- Madison rechnet mit Hefner ab

2008 hatte sie schließlich genug und wollte ihn verlassen.

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Hefner versuchte sein Lieblingsbunny mit dem Angebot, dass sie im Testament mit 3 Millionen $ bedacht würde, daran zu hindern. Holly Madison nahm nicht an. Eine kluge Entscheidung, die ihr offenbar die Selbstachtung zurückgegeben hat. Heute erkennt sie die Leere ihres damaligen Lebens. Es war geprägt von Alkohol, Joints und dem permanenten Konkurrenzdruck der Mädchen untereinander. Sie war nur eine von vielen Blondinen, austauschbar und letztendlich völlig auf ihren Körper reduziert.

Warum sie es trotz der Erniedrigungen und Frustrationen dennoch sieben Jahren bei ihm aushielt, können wir als Außenstehende kaum verstehen. Heute spürt Holly Madison Hefner gegenüber keinerlei Loyalität mehr, ist glücklich verheiratet und hat eine kleine Tochter. Ende gut, alles gut. #Hollywood



Bild: lukeford.net [CC BY-SA 2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons