Man könnte den Spruch: "Sage mir was du isst und ich sage dir, wer du bist", ein wenig abwandeln in: "Sage mir welches Auto du fährst und ich sage dir, wer du bist" und schon hätte man die Philosophie Jeremy Clarksons ein wenig umrissen, oder grob eingegrenzt, denn Clarkson überrascht in seiner Kolumne wie gewohnt mit dem Charme eines Schlächters und der geistigen Tiefe eines Michelangelos. Es ist ganz einfach, Idioten fahren Renault, Mörder bevorzugen den Land Rover Discovery und Erdkundelehrer fahren einen Hyundai. So einfach, so gut, oder doch nicht ganz? Die Kolumne des, für seine verrückten Challenges bekannten Moderators, mit dem Titel "Autos, die Freunde nicht fahren sollten", gibt Auskunft.

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Selbsthilfe nach Jeremy Clarkson einmal anders

Es ist allgemein bekannt, dass nichts so kompliziert ist, wie zwischenmenschliche Beziehungen. Um diese zu haben, muss man vorher aber Freunde oder zukünftige Lebenspartner erst einmal kennenlernen, was sich manchmal als ein langwieriges und enttäuschendes Unterfangen entpuppt. Um diese Klippen zu umschiffen, gibt es Selbsthilfebücher wie Sand am Meer, dabei könnte es so einfach sein, denn das Zauberwort lautet, wie könnte es bei Jeremy Clarkson auch anders sein, Auto. Dabei gibt es nur ein Problem: Clarkson weiß, welche Autos er nicht mag, aber wissen es auch seine Freunde?

Simon Mayo bringt Ex-"Top Gear"-Moderator Jeremy Clarkson zum Nachdenken

Die absolut lesenswerte Kolumne des Ex-"Top Gear"-Moderators Jeremy Clarksons, mit dem vielversprechenden Titel: "Autos, die Freunde nicht fahren sollten", ist das Destillat einer irrwitzigen PR-Tour quer durch London, in der Clarkson für seine Jahres-DVD Werbung macht und von dem Radiomoderator Simon Mayo eine interessante Frage gestellt bekommt, die er zum Thema einer seiner besten Kolumnen macht.

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Kündigt Jeremy Clarkson seine Freundschaften, wenn jemand ein falsches Auto fährt?

Ausgangspunkt seiner Kolumne und der, darin enthaltenen tiefschürfenden Überlegungen Clarksons, ist die Frage des Radiomoderators, ob er mit jemandem befreundet sein könnte, dessen Automarke er nicht mag. Lange Rede, kurzer Sinn: Wie er in seiner Kolumne schreibt, würde Jeremy Clarkson niemandem die Freundschaft kündigen, nur weil er das falsche Auto fährt, denn das ist auch gar nicht notwendig, weil der Ex-"Top Gear"-Moderator davon überzeugt ist, dass sein Unterbewusstsein schon im Vorfeld darauf achtet, nur Freunde mit den richtigen Autos zu erwischen.

Das Unterbewusstsein Jeremy Clarksons hat sich erst einmal geirrt

Wie Clarkson in seiner Kolumne weiter beschreibt, konnte er sich bisher, bis auf eine Ausnahme und die ist James May mit seinem Porsche Boxster, auf sein Unterbewusstsein verlassen. Fazit: Wer sich Peinlichkeiten ersparen will, schaut sich vorher an, welche Automarke zukünftige Freunde oder Lebenspartner fahren.

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Ist es eine Automarke, die man mag, unbedingt Freundschaft schließen, wenn nicht, gibt es auch noch andere Menschen mit anderen Autos.

Foto: Nick Hewson - CC-BY 2.0 - flickr.com #Fernsehserien