Cooper (Reese Whiterspoon) wollte nie eine Prinzessin sein. Auch wenn sie mit Puppen spielte, dann nur deshalb, weil sie diese verhaften wollte. Eigentlich verbrachte sie ihre Kindheit auf dem Rücksitz des Dienstwagens ihres Vaters, so dass es für den Berufsberater keine andere Möglichkeit mehr gab, als den Beruf der Polizistin.

Wie auch immer, das Glück wandte sich der Paragraphen auswendig Wissenden, übereifrigen Polizistin zu. Sie bekommt einen wichtigen Auftrag: Sie soll Daniella Riva (Sofía Vergara), die Frau eines Kronzeugen, im Prozess gegen Vicente Cortez (Joaquín Cosio), dem berüchtigten Drogenboss zur Gerichtsverhandlung begleiten.

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Doch die Frau und deren Mann werden sowohl von dem Drogenkartell, als auch der korrupten Polizei gejagt. Augenblicklich findet sich Cooper selbst, kaum angekommen an der Residenz Riva, in der Mitte eines verrückten Abenteuers mit Verfolgungsjagd und Schießerei.

Sie muss erkennen, dass sie niemanden vertrauen kann. Daniella hat einen sehr starken Lebenswillen. Sie will überhaupt nicht, mit der ohnehin irritierend pedantischen Polizistin, vor Gericht erscheinen. Cooper will den ihr anvertrauten Auftrag in vollem Maße erledigen, doch das große Mundwerk von Daniella und ihre ständige Fluchtversuche machen es Cooper nicht wirklich einfach. Nach einiger Zeit gelangen die beiden jedoch zu der Erkenntnis, dass sie zusammen bessere Chancen haben sich ihrer Verfolger zu entledigen.

Die zwei Autoren David Feeney und John Quaintance beschäftigen sich mit Filmen, in denen Frauen die Hauptrollen spielen, Anne Fletcher ist eine Regisseurin von schwachen bis mittelmäßigen Filmen.

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Die Verwendung von seichten Pointen, in verschiedener Reihenfolge, kann einen Film jedoch retten. Wenn ich ehrlich bin, habe ich jetzt auch gelacht. Es ist auch nicht wichtig, ob ein Film voll ist, von abwechslungsreichen Handlungen, welche allesamt vorausschaubar sind. Es sei denn, es gibt nur eine, die einen allerdings überrascht. Ich war es diesmal nicht,denn die Überraschung blieb aus.

Das dauernde Witzeln über das Alter der 42-jährigen Sofía Vergara und über die Größe der 158 cm großen Reese Whiterspoon hat mich zum lachen gebracht. Es handelt sich hier um einen Film, den die Filmproduzenten auch nicht ernst genommen haben. Einige deswegen, weil sie es nicht wollten und andere deswegen, weil sie dazu ohnehin nicht fähig waren. Die Liebhaber der Qualitätskomödien werden diesen Film verachten. Ich weiß nicht mehr wie oft ich es erwähnt habe, aber ich habe herzlich gelacht. Die Frage ist, ob es genug war. #Kino