Zuerst "Game of Thrones" und jetzt "Outlander". Wie "Pro Sieben" online berichtet, sorgt wieder eine äußerst brutale Vergewaltigungsszene für eine Welle der Empörung unter den Fernsehzusehern.

Jamie alias Sam Heughan wird aufs brutalste gefoltert und vergewaltigt

Diesmal aber im Finale der ersten Staffel "Outlander". Jamie alias Sam Heughan liefert sich im Finale der ersten Staffel dem sadistischen Black Jack Randall alias Tobias Menzies aus. Alles nur, um seiner Frau Claire die Flucht zu ermöglichen. Im Zuge dieser Szene wird er gefoltert und mehrfach vergewaltigt. Während Tobias Menzies in "Game of Thrones" relativ unbehelligt bleibt und über ein eventuelles Comeback spekuliert, muss er in "Outlander" anscheinend ordentlich Federn lassen und gehört momentan wahrscheinlich zu den am meisten gehassten Schauspielern im Netz.

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Produzent von "Outlander" muss sich in Interview für die Vergewaltigungsszene rechtfertigen

Die Szene soll für das US-Publikum so verstörend gewesen sein, dass der Produzent Ronald D. Moore in einem Interview mit der "Entertainment Weekly", fast gezwungen war, die Szene öffentlich zu rechtfertigten. Aussagen des Produzenten zu Folge, geht es in der Szene darum Jamie zu brechen, da Jack immer das Gefühl behalten haben soll, ihn nie so richtig gebrochen zu haben.

Gefühlsmix sorgte zwischen Jamie alias Heughan und Jack alias Menzies für die Gewalteskalation

Im Großen und Ganzen kann man es so zusammenfassen, dass es in der Szene einzig und allein um Macht und den Machterhalt geht. Dem Produzenten zufolge war Jack jahrelang von Jamie besessen und obwohl er auf Fort William mehrmals brutal ausgepeitscht wurde, hatte Jack nie das Gefühl, Jamie gebrochen zu haben.

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Dieser Gefühlsmix war dann ausschlaggebend für die extreme Eskalation der Gewalt. Aber auch Eifersucht soll, laut der Regisseurin Anna Foerster, in dieser Szene eine große Rolle gespielt haben, ist doch Jamie in der Lage Liebe so auszudrücken, wie sie Jack niemals ausdrücken könnte.

Empörung in "Outlander" und "Game of Thrones" nur ein Sturm im Wasserglas

Ziel der extremen Gewaltszene in "Outlander" war es also, die Gefühle der beiden Männer, in allen Facetten dem Publikum näher zu bringen. Allem Anschein nach ist das auch vollends gelungen, denn der Aufschrei in den sozialen Netzwerken war gigantisch. Wahrscheinlich wird er sich aber, wie bei der Vergewaltigung von Sansa Stark in "Game of Thrones", als ein scheinheiliger Sturm im Wasserglas herausstellen.

Foto: vagueonthehow - CC-BY 2.0 - flickr.com #Fernsehserien