Gert Steinbäcker und Schiffkowitz (bürgerlicher Name Helmut Röhrling) spielten schon vor 1975 gelegentlich zusammen, mit Günter Timischl gab es am 4. Dezember 1975 die echte Premiere von STS. Eine große Karriere nahm von der Steiermark aus ihren Anfang. Die ersten Jahre waren hart, der Durchbruch kam relativ spät. Qualität lässt sich aber auf Dauer nicht aufhalten. Servus TV zeigt am 25. Juni 2015 ab 20:15 Uhr eine Dokumentation über die drei Barden.

Grandiose Akustik-Liveband

S.T.S. nützt 1979 die Gelegenheit und schließt sich der Tournee der E.A.V. an, die auf der Erfolgsleiter schon weiter nach oben geklettert waren.

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Timischl spielt auch bei Opus (Live is life) mit. Die erste Single von S.T.S. ist eine „steirische Version“ des Beatles Klassikers „Here comes the sun“. „Gegenlicht“ wird 1981 die erste LP, ein Achtungserfolg. Bereits auf dieser Produktion sind einige spätere S.T.S. Klassiker zu finden. „Geht's da guat“ war lange Zeit der Opener bei Konzerten, „Anfach schön mit dir“ oder „Zehn Minuten still“ gehören zu den besten Titeln von S.T.S. überhaupt.

Der Durchbruch

„Überdosis G'fühl“ machte S.T.S. weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. „Fürstenfeld“ wird zum Evergreen, „I hab die leben g'sehn“ zum Klassiker. Dann folgt 1985 das wohl beste S.T.S. Album überhaupt - „Kalt und kälter“. „Irgendwann bleib I dann dort“ oder „Großvater“ etablieren S.T.S. in der absoluten Spitze der deutschen Popmusik.

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1986 gibt es die zu diesem Zeitpunkt grüßte Tournee – Deutschland, Schweiz und Liechtenstein werden mit insgesamt 50 Konzerten besucht.

Auf a Wort

S.T.S. ließen nie einen Zweifel über ihre politische Einstellung aufkommen. Ein besonderes Anliegen war stets der Kampf gegen den Rechtsextremismus, ähnlich wie bei den Schmetterlingen. Das Album "Auf a Wort“ 1992 bringt das ganz besonders zum Ausdruck. Die Fangemeinde war groß, nach jedem Album folgte eine Tournee. Live konnte S.T.S. noch immer die meisten Pluspunkte sammeln. Die Qualität der CD-Produktionen konnte gehalten werden, große Hits waren aber nicht mehr dabei. 2007 erschien die bislang letzte CD „Neuer Morgen“, 2011 die Compilation „Die größten Hits aus 30 Jahren“. Besonders zu empfehlen sind die beiden Live-Produktion. 1988 „Auf Tour“ und das 2000 erschienene „STS & Band live“. Sie bringen alte und neue Titel in toller Zusammenstellung und mitreißender Live-Atmosphäre zu Gehör.

Foto: Dennis Skley, flickr.com

#Musik #Fernsehen