Der Fall Clarkson hat mit Sicherheit Fernsehgeschichte geschrieben und auch der BBC mehr zugesetzt, als sie sich selber wahrscheinlich eingestehen will.

Findet die "Top Gear"-Ouvertüre mit einem Clarkson-Paukenschlag ihren Höhepunkt?

Sicherlich kann man nur spekulieren, aber die Zeitungsmeldungen der letzten Wochen zeichnen das Bild einer festgefahrenen Situation, in der die BBC bereits an dem Punkt angekommen ist, entweder "Top Gear" komplett abzuschreiben, oder, mit möglichst wenig Gesichtsverlust das "Top Gear"-Trio, Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May, wieder in Amt und Würden zu setzen.

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Das Bieten einer Millionensumme, damit Hammond und May "Top Gear" weitermoderieren, könnte der Auftakt einer Ouvertüre sein, die mit einem Jeremy Clarkson-Paukenschlag ihren Höhepunkt findet.

Momentane Situation für die Fans, für die BBC und für Clarkson & Co unerträglich

Aber auch Jeremy Clarkson musste ordentlich Federn lassen, was ihm im Interview in "Chris Evans BBC2 Radio Breakfast Show" mehr als deutlich anzumerken ist. Was bleibt, ist eine, für die Fans, für die BBC und für Clarkson & Co, unsägliche Situation, die, spekulativ betrachtet, wahrscheinlich aufgrund eines befürchteten Gesichtsverlustes der BBC nicht aufgelöst werden kann, oder will. Trotzdem gibt es in den Aussagen der Beteiligten deutliche Anzeichen, die auf eine Bewegung in den verhärteten "Top Gear"-Fronten hindeuten.

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Jeremy Clarkson jederzeit offen für eine Rückkehr zu Top Gear

Jeremy Clarkson gibt im Interview zerknirscht einen Fehler zu, was an und für sich schon eine Sensation darstellt, in seinem, von verbalen Ausrutschern gezeichneten Moderatorenleben. Außerdem bemerkt er, für eine Rückkehr zur BBC offen zu sein. Ein weiteres gutes Zeichen ist das Beharren Clarksons auf der Spitzfindigkeit, nicht gekündigt worden zu sein, denn es wurde nur sein Vertrag nicht verlängert, was eine zukünftige Zusammenarbeit mit der BBC nicht ausschließt.

Millionen Pfund für eine Rückkehr von Richard Hammond und James May zu Top Gear

Die BBC will in einer teuren Rückholaktion Richard Hammond und James May wieder ins "Top Gear"-Boot holen und lässt sich das Millionen Pfund kosten. Berichten zufolge soll das Problem des fehlenden Clarksons mit einem ständig wechselnden Gastmoderator gelöst werden. Laut Aussagen Mays ein "Rohrkrepierer". Also würde auch hier bereits die Möglichkeit bestehen, Clarkson einmal als Gastmoderator einzuladen und aufgrund des folgenden fulminanten Erfolgs über die Hintertüre wieder ins "Top Gear"-Team holen.

Foto: fuba recorder - CC-BY 2.0 - flickr.com #Fernsehserien