Eine weitere Folge von „Inas Nacht“ ist am 18. Juli ab 23:10 Uhr im Ersten zu sehen. Höchst interessante Gäste bekommen von Ina Müller Fragen gestellt, mit denen sie sicher nicht gerechnet haben. Olli Schulz ist der erste Gast, Heike Makatsch berichtet unter anderem über die Probleme, die ein Pickel für eine Schauspielerin bringen kann. Musikalisch runden die finnische Formation Apocalyptica und Feris MC den Abend im „Schellfischposten“ ab.

Apocalyptica

Violoncellos prägen den Sound der Gruppe Apocalyptica. Seit 1993 machen sie #Musik auf höchsten Niveau und haben so manchen Hard-Rock Titel für Violoncello bearbeitet.

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Die Sänger- und Sängerinnen wechseln laufend, von den Gründungsmusikern der Gruppe sind noch Eicca Toppinen und Paavo Lotjönen mit dabei. Das zuletzt erschienene Album heißt „Shadowmaker“ (2015).

Ferris MC

Sascha Reimann hat eine sehr bunte Karriere als Musiker bereits hinter sich. In Neumünster aufgewachsen thematisiert er seine Kindheit und Jugend – poetisch, kritisch, melancholisch. „Im Zeichen des Freaks“ von der Freaks Association Bremen – kurz F.A.B., gilt als eine der wichtigsten Produktionen des deutschen Hip-Hop. F.A.B. löste sich kurz danach auf, 2004 folgte das Album „Ferris MC“. Danach konnte Reimann bei der Formation „Deichkind“ überzeugen. „Glück ohne Scherben“ ist die neueste Produktion.

Heike Makatsch

Es war ein weiter und höchst erfolgreicher Weg. Heike Makatsch war zunächst eine der Moderatoren, die dem Musiksender „VIVA“ ganz wesentlich half, sich im Fernsehgeschäft zu etablieren.

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Ihre Bestrebungen im Filmgeschäft Fuß zu fassen, wurden zunächst höchst distanziert zur Kenntnis genommen. Heike eroberte aber das Kino- und Fernsehpublikum im Sturm. Auch gesanglich lieferte sie Spitzenleistungen ab – ein echtes Multitalent. Tammy Wynettes Klassiker „Stand by your man“ sang sie in der Komödie „Männerpension“ 1996. Heike wurde zur vielbeschäftigten Schauspielerin – fast in jedem Jahr konnte man sie in zwei bis drei Produktionen sehen. Besonders beeindruckend ihre Leistung in der Biografie „Margarete Steiff“ - der Gründerin der gleichnamigen Spielwarenfabrik, die wegen Kinderlähmung an den Rollstuhl gefesselt war. Trotz ihrer Behinderung und des schwierigen Umfeldes setzt sie ihre Ideen durch und begründet als Frau eine der bekanntesten deutschen Firmen. Äußerst skeptisch waren viele, als sich Heike Makatsch 2009 an die Verfilmung der Biografie von Hildegard Knef wagte. „Hilde“ wurde von der Kritik sehr zurückhaltend aufgenommen. Eine starke Rolle in einem sehr starken Film verkörperte Heike Makatsch 2013 in Dieter Hallervordens „Sein letztes Rennen“ - sicherlich einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre. Am 6. August 2015 kommt der neueste Film von Heike Makatsch in die Kinos – die Tragikomödie „About a girl“ - eine sehr schönen Allegorie über das Leben, die Liebe und den Tod.

Foto: Alme Pittman, flickr.com









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