Dieser Tage scheint sich nun offiziell zu bestätigen, was die Fans von Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May schon lange wissen. Der Rausschmiss des Ex-"Top Gear"-Moderators Jeremy Clarkson aus der BBC war ein riesengroßer Fehler. Wenn man einer "Express.co.uk"-Untersuchung Glauben schenken will, dann hat die BBC durch die Entlassung Clarksons 500 Millionen Pfund verloren.

Wer soll die Rechnung für den Rauswurf Jeremy Clarksons bezahlen?

Harte Worte, welche die BBC, die sich momentan in einer Krise befindet sehr hart treffen. Wie auf "Express.co.uk" zu lesen, hat die BBC ein Defizit von 150 Millionen Pfund.

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Von BBC-Seite her wurde der Abbau von 1000 Jobs angekündigt. In Zeiten wie diesen ist klar, dass Kritiker den Rauswurf Clarksons als unverzeihlichen Fehler bezeichnen und sich nun fragen, wer die Rechnung dafür zahlen soll.

Kritiker werfen der BBC Überreaktion bezüglich des Streits zwischen Jeremy Clarkson und Oisin Tymon vor

Weiters werfen die Kritiker der BBC vor, wegen des Streits zwischen Jeremy Clarkson und dem Produzenten Oisin Tymon massiv überreagiert zu haben, denn anders lässt es sich nicht erklären, dass diese Streiterei zur Streichung der weltweit am meisten gesehenen TV-Show, geführt hat.

Der Tory-Abgeordnete Andrew Bridgen findet die Entlassung des Ex-"Top Gear"-Moderators Clarkson als lächerlich

Wie "Express.co.uk" berichtet, hat der Streit längst die Politik erreicht und bis in diverse politische Lager hinein seine Kreise gezogen.

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Der Tory-Abgeordnete Andrew Bridgen bezeichnet, angesichts dieser Zahlen, die Entlassung Jeremy Clarksons als lächerlich, wenn man die dadurch entstehenden Arbeitsplatzverluste bei der BBC betrachtet.

UKIP Sprecher bezeichnet die Eliminierung von Clarkson & Co als Vernichtung einer Einnahmequelle

Außerdem dürften sich viele Fernsehzuseher weigern, ihre TV-Lizenzen zu bezahlen und auch diese Tatsache wird von Andrew Bridgen mit dem Rauswurf des Ex-"Top Gear"-Moderators Jeremy Clarkson in Verbindung gebracht. In die gleiche Kerbe schlägt Peter Whittle. Der UKIP Sprecher bezeichnet den Rauswurf Clarksons als Fehler, weil dadurch eine große Einnahmequelle der BBC vernichtet wurde.

Traut Chris Evans niemand zu, Jeremy Clarkson in "Top Gear" zu ersetzen?

Neben all den massiven Kritiken, welche die BBC momentan von politischer Seite über sich ergehen lassen muss, scheint noch eines klar zu sein: Niemand traut Chris Evans anscheinend zu, die Erfolgsshow "Top Gear" auf einen Level zu bringen, den die Show zu Zeiten von Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May gehabt hat.

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Von dieser Warte aus betrachtet, ergibt der ganze Hexentanz um die Neubesetzung von "Top Gear" durch Chris Evans Sinn.

Zuerst erteilte Evans der BBC eine klare Absage, nur um kurze Zeit später wieder zuzusagen. Kurz darauf folgt die Ankündigung Evans, eine geheime "Top Gear"-Sendung zu drehen und zuletzt noch der Streit, ob die BBC kurz vor der Neubesetzung wirklich an Jeremy Clarkson herangetreten ist, damit er wieder in die Sendung einsteigt. Persönliche Befindlichkeiten vor Sachlicher Rationalität dürfte also in der Causa "Top Gear" im Vordergrund gestanden haben. Bleibt mit Spannung zu erwarten, wie sich die BBC aus dem ganzen Schlamassel wieder herauswindet.

Foto: Phil Guest - CC-BY-SA-2.0 - wikipedia.org #Fernsehserien