Erfahrt im ersten Teil unseres Interviews mit Vika mehr über die Zeit kurz nach Newtopia und ihre Erlebnisse nach Einstellung der Sendung. Den zweiten Teil könnt ihr HIER lesen.

Vika, hättest Du geglaubt, dass so viele Zuschauer damals mit Dir sympathisierten? Nein, ich bin absolut überwältigt und hätte mit solch einem positiven Feedback niemals gerechnet! Meinen herzlichsten Dank an alle Newtopia Fans da draußen! Ohne eure großartige Unterstützung wäre dieses Projekt niemals möglich gewesen.

Was glaubst Du mochten die Menschen in Newtopia an Dir? Ich wünsche mir sehr für meine Bodenständigkeit, meinen Fleiß und meine Ehrlichkeit geschätzt worden zu sein und hoffe, dass ich mit meiner authentischen und herzlichen Art die Zuschauer überzeugen konnte.

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Ich glaube gerade in der heutigen Zeit, die von Oberflächlichkeit und Schnelllebigkeit geprägt ist, sehnen sich viele Menschen nach Werten wie Nächstenliebe und Tiefgründigkeit.

Nach Newtopia Aus erstmal Muskelsport

Welche Erfahrungen nimmst Du aus Newtopia für Dich ganz persönlich mit? Ich glaube die wichtigste Lektion, die ich in Newtopia gelernt habe ist, jeden Menschen so zu akzeptieren wie er ist, seine Einzigartigkeit zu erkennen, diese schätzen zu lernen und zu versuchen, diese positiv in der Gruppe einzusetzen. Auf diese Art und Weise können sich die unterschiedlichsten Charaktere super ergänzen und zu einer homogenen Gemeinschaft zusammenwachsen.

Was war das Erste was Du getan hast, als Du Newtopia verlassen hast? Von Newtopia aus bin ich direkt zu meinen Eltern gefahren, wo meine gesamte Familie mich mit einem Willkommensbrunch überrascht hat.

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Wir haben gemütlich beisammen gesessen, gegessen, gequatscht und später habe ich es mir nicht nehmen lassen ins Fitnessstudio zu fahren, um meine Muskeln mal wieder ein bisschen zu demolieren.

Im Bett oft das Gefühl des Alleinseins 

Hast Du die erste Nacht nach Newtopia allein geschlafen? War das nicht ein komisches Gefühl? Gott sei Dank habe ich die erste Nacht nach Newtopia nicht alleine geschlafen, sondern zusammen mit meinem kleinen Neffen, den ich unglaublich vermisst habe. Ich muss zugeben, auch heute noch verspüre ich oft beim Zubettgehen ein Gefühl des Alleinseins, weil mir die Nähe und Wärme der Pios fehlt. Es ist einfach unglaublich, wie schnell man sich an die Geborgenheit einer Gemeinschaft gewöhnt hat. Glücklicherweise habe ich meine Newtopia Kiste, mit den Unterschriften der Pios, als Nachtisch umfunktioniert, eine selbstgemachte Kerze von Britta, die sie mir zum Abschied geschenkt hat drauf gestellt und ich trage ein T-Shirt von Olli zum Schlafen. Auch die Newtopia Kette von Anne und den Schlüsselanhänger von Vicci trage ich oft bei mir und meinen Kaffee trinke ich am liebsten aus meiner Newtopia Tasse, die ich als Erinnerungsstück mitgenommen habe.

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Auf diese Weise ist meine Newtopia Family stets bei mir. Ich lebe immer noch in Newtopia Trance.

Wie war die Reise mit den Pionieren, magst Du darüber etwas erzählen? Der gemeinsame Ausflug am vergangenen Wochenende mit den Pios war absolut aufregend. Zuerst waren wir alle zusammen in Oppenheim, bei Derk auf dem Weinfest, wo wir bis tief in die Nacht durchgetanzt haben und anschließend einige von uns noch auf einer geheimen Aftershowparty bis fünf Uhr morgens weiter gefeiert haben. Es war einfach traumhaft alle wiederzusehen, zusammen ausgelassen zu feiern und zu quatschen - so ganz ohne Kameras. Und anschließend haben wir in Kaiserslautern unsere Zelte für einige Tage aufgeschlagen, bei dem lieben Besucherpionier Klaas, der uns zu sich eingeladen hatte und sich so liebevoll um uns gekümmert hat.

Zu Person

Viktoria ist am 28. November 1984 geboren und Studentin. Sie lebt in Düsseldorf. Vika kommt aber ursprünglich aus Temirtau. Dies ist eine Industriestadt in Kasachstan. Dort befindet sich auch ein großes SOS-Kinderdorf. Die Anzahl der Waisen und verlassenen Kindern ist in Temirtau sehr hoch. 

Hier der 2. Teil des Interviews! #Fernsehen