Trump: "Was ich sage, ist oft Spaß."

Donald Trump nimmt bekanntlich keine Rücksicht auf Befindlichkeiten anderer, wenn er seine Standpunkte vertritt. Der 69-Jährige will unbedingt ins weiße Haus und benimmt sich dabei sprichwörtlich wie der Elefant im Porzellanladen. So war es auch in der Runde der republikanischen Präsidentschaftskandidaten, die der Sender Fox News ausstrahlte. Besonders abgesehen hatte Trump es in der Sendung auf die Moderatorin  Megyn Kelly. Die Journalistin hatte ihn mit folgender Frage provoziert: "Sie nennen Frauen fette Schweine, Hündinnen oder widerliche Tiere....Wie glauben Sie eigentlich gegen Hillary Clinton antreten zu können?" Die Reaktion des Milliardärs spricht Bände: "Was ich sage, ist oft Spaß.

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Ein Witz. Ich sage, was ich sage." Einen Tag später kritisierte er Megyn Kelly in einem CNN-Interview dann als "Leichtgewicht" und deutete an, dass die Moderatorin wohl gerade menstruiert habe und deshalb so gereizt gewesen sei. Diese Aussage soll dazu geführt haben, dass Trump als Hauptredner einer Wahlkampfveranstaltung der Sozialkonservativen in Atlanta ausgeladen wurde.

Buhrufe konnten Trump nicht stoppen

In der Fernsehsendung des US-Senders Fox News wurde Donald Trump ausgebuht. Er beschwerte sich u.a. über die Kultur "der politischen Korrektheit", bei der jedes Wort auf die Goldwaage gelegt werde. Der Milliardär inszenierte sich unbeirrt als konservativer Einzelkämpfer, der keinem Parteimitglied außer sich selbst die Treue schwöre. Dem TV-Sender bescherte die Wahlkampf-Show des Milliardärs eine grandiose Einschaltquote von 24 Millionen.

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Aber sein Auftritt wurde von vielen schon im Vorfeld kritisch gesehen. Angeblich hatte Fox-Chef Rupert Murdoch im Vorfeld eine positive Berichterstattung über Trump verhindern wollen. Das Wall Street Journal jedenfalls urteilte über Trump: "Eine Katastrophe." Umfragen haben ergeben, dass Donald Trump nach der Sendung in der Gunst der republikanischen Wähler weiter gestiegen ist.   

Topberater wirft das Handtuch

Donald Trumps simple Botschaft lautet: Die Vereinigten Staaten verlieren gegen die Welt und nur er könne das wieder richten. Unterschiedliche Ansichten über die Verbreitung dieser Botschaft haben nun möglicherweise zum Bruch zwischen Trump und seinem Spitzenberater Roger Stone geführt. Stone soll gekündigt haben, CNN zitiert aus dem Kündigungsschreiben: "Unglücklicherweise haben die momentanen Kontroversen um Persönlichkeiten und provokative Mediengefechte ein derartige Ausmaß erreicht, dass die Aufmerksamkeit von Ihrer Kampagne abgelenkt und Ihre Kernbotchaft übertönt wird...Mit der jetzigen Richtung dieser Kandidatur kann ich nicht länger in Ihrem Wahlkampf involviert bleiben." Donald Trump will Stone von sich aus gefeuert haben.

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"WIr sollten alle zurück an die Arbeit gehen und aufhören, unsere Zeit und Energie für Unsinn zu verschwenden." (Donald Trump)

jh

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Unheilg: Zeit zu gehen- Die Abschiedstournee #Wahlen #Fernsehen #Barack Obama