Das war's dann für den 51-jährigen Nino de Angelo: "Ich sauf mich jetzt zu und dann verlasse ich das Haus!", grölte er gestern nach der Liveshow. Dann erlebten wir einen anderen Nino im Livestream von Sky. Und ehrlich gesagt auch einen nicht mehr wirklich lustigen Nino. Denn im Gegensatz zu seinen bisherigen Trinkeinlagen, die noch amüsant waren und dem Sänger den Spitznamen Nino de Alkohol einbrachte, waren es in der vergangenen Nacht zu viel Prozente durch Bier und Wein. Die Produktion reagierte gegen 1.15 Uhr und schickte alle Luxus-Bewohner runter in den Keller. Dort verabschiedete sich Nino im Vollrausch.

Erst saufen und dann aufgeben

Aber sehr weit gekommen ist er nicht.

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Warum der ganze Schwachsinn mit Saufen und nach Hause gehen? Man muss es einmal so sagen wie es ist: Nino de Angelo hat ein Problem mit dem Alkohol. Das ist nicht witzig, das verpacken wir auch hier nicht mal eben lustig in einem Artikel - das ist die bittere Wahrheit. Wenn jemand dann im Suff auch noch säuselt: "Mir reicht meine Gage hier, ich muss nicht mehr gewinnen", ein Bier nach dem anderen säuft und Menowin um ganz viel Scotch bittet, braucht so ein Mensch Hilfe. Im Keller drohte die Lage dann später völlig aus dem Ruder zu laufen.

Sarah hat Angst vor dem betrunkenen Nino

"Ich habe Angst", sagte Sarah zu JJ und schaute Nino misstrauisch an, als der mit den anderen Männern runter getorkelt kam. Nino wurde nun von der Produktion ins Sprechzimmer geholt und Sky schaltete dort nicht rein.

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Offenbar gab es da eine klare Ansage. Nur was will man einem Besoffenen noch klar zu verstehen geben? Zumindest soviel, dass Nino erstmal nichts mehr sagte, als er wieder raus kam. Es wurde ein Rauchverbot erteilt und Nino in die Schleuse, wo sonst geraucht werden darf, verfrachtet. Dort sollte er zunächst seinen Rausch ausschlafen. Denn in diesem Zustand konnte man Nino auf keinen Fall allein gehen lassen.

Menowin rief die Produktion um Hilfe

Nur war das die richtige Entscheidung? Menowin sprach vorher eindringlich in die Kameras, dass Big Brother umgehend handeln muss. Der 51-Jährige wäre nicht mehr er selbst. Später musste sich Meno die Nacht über um Nino kümmern. Er deckte ihn zu und redete immer wieder auf ihn ein. Der Ex-Knacki war sichtlich fertig von der ganzen Situation. Es bleibt also schon zu hinterfragen, warum hier Endemol Shine, die Produktion, nicht Nino raus geholt hat? Sollten hier noch dramatische Bilder für die Sat.1 Show gesichert werden?

Sky unterbricht immer wieder den Livestream 

Kurios auch: Sky machte mehrmals einen Cut im Livestream.

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So wurde sofort das Bild bei brisanten Szenen mit Nino auf eine andere Kamera geschaltet - mal zum Hamster, dann auf Blumen. Hier sollten Zuschauer bestimmte Geschehnisse nicht sehen. Offenbar gab es Eingriffe von der Produktion zum Schutz der Bewohner und dem vermeintlichen Wohl von Nino.

Sänger soll heute noch aus der Show gehen

Nino de Angelo kündigte im Laufe der vergangenen Nacht erneut an, das Haus heute verlassen zu wollen. Seine Fans werden weiter zu ihm halten. Das ist auch wichtig. Trotzdem: Wir sahen im Sky Livestream einen kaputten, bedauernswerten und alten Schlagerstar, der dem Alkohol verfallen ist. Das ist nicht böse gemeint. Nur sollte man mit solch traurigen Bildern keine "Promi Big Brother" Show weiter füllen. Das kann sich auch Nino de Angelo selbst nicht antun wollen. 

Nino de Angelo sorgte sonst eher für Belustigungen - hier als Butler:

Provokationen zwischen Nino und Désirée Nick waren eine Garantie für Lacher:

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Die Beichte von Nina Kristin

Nino de Angelo wird der Butler im Haus #Fernsehen