Jeremy Clarkson geht spazieren und stellt mit Entsetzen fest, dass keine Fangemeinde mehr da ist, die ihn bestürmt. So stellt sich der ehemalige CNN-Reporter und englische Journalist Piers Morgan die Zukunft von Jeremy Clarkson vor und er wird anscheinend nicht müde, dieses Szenario in aller Welt zu verkünden. Es ist noch keine drei Wochen her, als „heatworld.com“ über die scharfe Kritik Morgans an Jeremy Clarkson berichtete. Aktuell hat auch die britische Zeitung „The Guardian“ dieses Thema aufgegriffen und berichtet in ihrer Onlineausgabe.

Wird die „Top Gear“-Konkurrenzshow Jeremy Clarksons in England ein Flop?

Konkret geht es darum, ob Jeremy Clarkson durch den Deal mit Amazon seine britischen Fernsehzuseher verliert und genau das ist auch die Frage, an der sich momentan die Gemüter erhitzen.

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Während die einen darauf verweisen, dass Clarkson nur einen marginalen Teil seiner Fans auf Amazon Prime mitnehmen muss, um erfolgreich zu sein, sind die anderen überzeugt, dass sich die britischen Einschaltquoten der neuen Autoshow auf einen Sinkflug begeben werden.

Was ist der Grund für das Schwinden der Popularität von Clarkson & Co?

In einem Interview mit „radiotimes.com“ gesteht Morgan der neuen Autoshow von Clarkson global gesehen zwar einen Erfolg zu, national, auf England bezogen, aber keinesfalls. Schuld an dem Popularitätsschwund von Clarkson & Co wird das Verschwinden des Moderatoren-Trios Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May aus den britischen „Mainstream“-Medien sein. „Aus den Augen, aus dem Sinn“, lautet ein beliebtes Zitat und laut Morgans Aussagen trifft es den Nagel auf den Kopf.

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Piers Morgan und Ex-„Top Gear“-Moderator Jeremy Clarkson im Dauerstreit?

Dass diese Diskussion von Seiten Morgans nicht unbedingt objektiv geführt wird, beweist die Tatsache, dass zwischen Morgan und Clarkson ein jahrelanger Zwist herrscht, der nur vermeintlich im Vorjahr durch ein Trinkgelage beigelegt wurde. Unbedingt lange hat dieser Waffenstillstand offenbar nicht gedauert. Zwischen den Zeilen gelesen, geht es Morgan mehr um die sinkende Beliebtheit Clarksons als um den Erfolg der Autoshow, denn für die sieht Clarksons größter Kritiker keine Probleme. Ob es sich um gekränkte Eitelkeiten von Prominenten oder ernstzunehmende Prognosen handelt, wird die Zukunft zeigen. Von Jeremy Clarksons Seite ist bis dato noch kein Statement auf die Kritik erfolgt und man kann vielleicht ahnen, was Clarkson, im McLaren 675LT sitzend, von dieser Kritik hält.

Bild: fuba recorder – CC-BY 2.0 – flickr.com #Fernsehserien