Was wird der Wechsel des Moderatorenteams um Jeremy Clarkson von der BBC zu Amazon bringen? Insider glauben, dass die neue Autoshow der drei Ex-„Top Gear“-Moderatoren weit spektakulärer werden wird als das Original der BBC und zwar aus folgenden Gründen: Es ist mehr Budget vorhanden, die Amazon Verantwortlichen lassen Clarkson & Co mehr Freiheiten und es sitzt ihnen Chris Evans mit „Top Gear“ im Nacken. Während sich Amazon wortkarg gibt, verrät der Produzent Andy Wilman in der britischen Zeitung "The Week" einige Infos.

Wird die neue Show Jeremy Clarksons der BBC-Show „Top Gear“ ähneln?

Vorher aber noch die Eckpfeiler der neuen Show: 3 Staffeln über drei Jahre verteilt sowie 12 Folgen, die jeweils eine Stunde dauern sollen.

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Von der Idee, alle Folgen auf einmal ins Netz zu stellen hält Wilman nichts, denn er hegt die Befürchtung, dass man nicht mehrere Folgen von Clarkson & Co hintereinander anschauen kann. Wie es scheint, dürfte er kein fanatischer „Top Gear“-Jünger sein, sonst wüsste er, dass dies kein Problem ist. Vom Grundkonzept her wird die Show, laut Wilman, ähnlich wie „Top Gear“ aufgebaut sein, also eine Mischung aus internationalen Abenteuern und Studioelementen. Nur „upgrade“ und schicker.

Haben die drei Moderatoren Richard Hammond, James May und Jeremy Clarkson finanziell die Nase vorn?

Der Zeitung "The Week"  zufolge, hat der Deal mit Amazon einen Wert von 160 Millionen Pfund. Obwohl sicherlich nicht alles in die Produktionskosten fliesen wird, bleibt trotzdem noch ein „Batzen“ Geld über, um eine spektakuläre Show auf die Beine zu stellen.

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Aber nicht nur das riesige Budget ist der Grund, warum Clarkson & Co vom finanziellen Aspekt her einen Startvorteil haben. Die BBC steckt momentan in einer Krise und in Krisenzeiten ist bekanntlich das Geld knapp. Sicherlich ist „Top Gear“ eine der erfolgreichsten Shows der BBC, aber trotzdem könnte es zu finanziellen Einschnitten kommen. Jeremy Clarkson kann es egal sein.

Der neue Amazon-Star Jeremy Clarkson ist über den Wegfall der Zwänge begeistert

Durch die Eigentümerstruktur der BBC, in der auch Politik eine große Rolle spielt, fühlte sich das Team um Jeremy Clarkson immer kontrolliert und eingeschränkt. Dieser „Maulkorb“ fällt bei Amazon komplett weg und Jeremy Clarkson, Richard Hammond sowie James May können sich frei entfalten. Ob das gut oder schlecht ist, wird die Zukunft zeigen, überhaupt in Hinsicht verbaler Ausritte von Seiten Clarksons.

Wer kann nächstes Jahr mit seiner Show punkten? Clarkson oder Evans?

Eines wird sich Jeremy Clarkson mit Sicherheit nicht nachsagen lassen, nämlich dass „Top Gear“ mit Chris Evans als Starmoderator, besser ist, als die neue Autoshow auf Amazon.

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Zeitungsmeldungen zufolge, konnte man das Verhältnis zwischen Jeremy Clarkson und Chris Evans in der letzten Zeit durchaus als angespannt bezeichnen. Dass sich Clarkson diese Blöße geben würde darf mit Recht bezweifelt werden. Bleibt nur mit Spannung zu erwarten, wer nächstes Jahr die Nase vorne haben wird und ob die Fans auf Amazon Prime umsteigen werden.

Bild: Mikey – CC-BY 2.0 – flickr.com #Fernsehserien