Was haben wir bisher gelitten! Costa Cordalis kam mit Meditation irgendwie ins Finale. Willi Herren übernahm die Therapie von Naddel und Barbara Engel gruselte sich nicht in ostdeutschen Ruinen. Es war zum einschlafen. Am Montag war „Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein!“ dann noch schlechter, dass wir nicht mehr darüber berichten konnten. Über was auch? Über Peter Bond und seine Eigenwerbung? Frechheit, was der ehemalige Langzeitarbeitslose mit uns Zuschauern abzog! Aber dann kam sie: Sarah Knappik. Halten wir von der 28-Jährigen, was wir wollen - eines ist ja wohl mal klar: Die Blondine im roten Fummel und Ghetto-Sprache hatte sowas von die Sendung am Dienstag gerockt.

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RTL musste ein Stein vom Herzen gefallen sein, als sich das Model auf der Bühne fetzte. Live natürlich.

Der Lügenbaron des Abends…

… war der hübsche Jay Khan. Die Frisur saß perfekt, nur die Ausreden nicht. Ist er schwul oder nicht? Ist er nicht, klärte der 33-jährige Sänger nach vier Jahren auf. „Sagen aber die Medien“, fauchte Sarah. Schauspieler Mathieu Carrière sprang dem Jay zur Seite: „Wie kann man sowas nur vor sieben Millionen Zuschauer sagen?“ Sarah, diese verzogene Göre. „Sei mal ruhig. Du könntest mein Opa sein. Was bist du nur für ein Erwachsener?“ Die Moderatoren griffen ein und stellten fest: Sarah hatte nie echt gelogen. Der Jay war’s. Sarah rappte rechthaberisch, während Mathieu ihr die Leviten lesen wollte. Das Publikum jubelte. In Köln Hürth tobte die Meute.

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Mathieu theatralisch zu Sarah, wie auf der Theaterbühne: „Ich habe dich im Dschungel jeden Tag therapieren wollen.“ Moderatorin Sonja stellte fest, der Mathieu und Jay sind miese Mobber. Der Jay hat am meisten geschwindelt. Siehste.

Die Weisheit zu Madonna ihrem Fußpilz

Mathieu erklärte, dass zwei Milliarden Menschen jeden Morgen ihren Urin trinken. Freiwillig. Popstar Madonna mache sogar auf ihren Fuß Pippi, weil dies gegen ihren Fußpilz helfe. Wie, Madonna hat Fußpilz? Warum diese Lehrstunde von dem alten Mann? Weil Mathieu die Mission im Hamburger Kühlhaus – vermutlich wo auch die Iglo Fischstäbchen lagern – rechtfertigen musste. Dort urinierte er auf einen Eiswürfel, damit dieser schneller schmolz. „Du bist so ein Schwein!“ Wie ging der Werbespruch von „Granufink“? Über eine Millionen Menschen müssen nachts raus – und einer ins Kühlhaus?!

Der Rap der Nacht…

… kam von Sarah. Statt sich um die Challenge und die Blasenschwäche von Mathieu zu kümmern, rappte sie in der „Olivia Jones Bar“ auf der Hamburger Reeperbahn ordentlich ab.

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Dann bot sie den Jay Khan Passanten, vorwiegend weiblich, für eine Nacht an. Die Knappik haute das ganze RTL-Programm durcheinander. Wurscht. Endlich was los gewesen. Dann verbrachte man noch eine Nacht im Puff, wo Sarah bei Schampus über ihr Leben sprach und die Männer schnarchten. Später verirrten sich noch japanische Touristen im Bordell und machten Selfies mit einer verpennten Sarah. „Wie geil seid ihr denn? Wenn ich japanisch könnte, würde ich jetzt mit euch Party machen.“ Die Party fiel aus. Sarah kann nicht mal ostdeutsch. Nur Ghetto-Rap und so.

Das Resümee der letzten Sendung…

… kam von Sarah: „Wir sind alle irgendwie älter geworden, was man gut an Mathieu sehen kann.“

Das RTL Nachtjournal kam mit erheblicher Verzögerung, man ließ Sarah lieber noch zu den Zuschauern rappen. Eispinkler Mathieu und Jay – ich habe die Haare schön - Khan wurden der Show verwiesen. Für immer.

Fotos: RTL #Dschungelcamp #Fernsehen