Als Jeremy Clarkson aus der BBC hinauskomplementiert wurde, konnte noch niemand ahnen, dass die Causa Clarkson so viel Staub aufwirbeln würde. In der Zwischenzeit ist viel geschehen, aber wie es scheint, dürfte die BBC nun damit beginnen das „Trauma Clarkson“ aufzuarbeiten und Clarkson geht, aufgrund seines Mega-Deals mit Amazon, inzwischen als Sieger aus der Schlacht hervor.

Hat der Ex-„Top Gear“-Moderator Jeremy Clarkson den Kampf mit der BBC gewonnen?

So hat sich die BBC, ein paar Monate nach dem Rauswurf Clarkson aus „Top Gear“, die Situation sicher nicht vorgestellt. Zusätzlich zu den Problemen rund um die Besetzung von „Top Gear“ und der Befürchtung, dass die Show mit Chris Evans an der Spitze nicht mehr jene Zuschauerzahlen erreichen könnte, wie einst unter Clarkson & Co, noch den Besen in Form einer Konkurrenzshow auf Amazon Prime, ins Fenster gestellt zu bekommen, war für den britischen Sender sicher nicht absehbar.

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Bleibt für die BBC nur mehr noch eines: Kopf hoch, Brust raus und tapfer den guten Verlierer spielen.

Bereut die BBC den Rauswurf Clarksons?

Wie auf „m.westerndailypress.co.uk“ zu lesen, macht der Abgang von Jeremy Clarkson, Kim Shillinglaw, ihres Zeichens Senderchefin von BBC2, eigenen Angaben zufolge, „sehr, sehr traurig“. Für die BBC-Managerin waren die Geschehnisse rund um den Rauswurf des Ex-„Top Gear“-Moderators Jeremy Clarkson in vielerlei Hinsicht eine traurige Geschichte. Sinngemäß, meint die BBC-Managerin in einem Interview, geht es am Ende letztlich immer um Menschen, obwohl in der Fernsehindustrie ein harter Wettbewerb tobt und das Geschäft im Vordergrund steht. Shillinglaw ist auch überzeugt, dass es sich in der Causa Clarkson um eine sehr menschliche Situation gehandelt hat.

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Trotzdem bleibt Shillinglaw bei ihrer Meinung, dass die Geschehnisse nicht „akzeptabel“ waren und jede Organisation im Hinblick auf die Geschehnisse gleich empfinden würde.

Kann Chris Evans als Clarkson-Nachfolger mit der neuen „Top Gear“-Show das Publikum überzeugen?

Bezüglich der neuen „Auto“-Show mit Chris Evans zeigt sich die Senderchefin aufgeregt, denn das neue „Top Gear“ soll ganz anders werden, als es die Show mit den Vorgängermoderatoren Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May war. Fans von Clarkson & Co sind jedenfalls auch davon überzeugt, dass diese Show nur „anders“ werden kann, denn die drei Starmoderatoren waren, nach Meinung vieler Fans, die „Seele“ von „Top Gear“ und die neue Show, mit dem gleichen Konzept wie unter Clarkson, wird einfach als undenkbar empfunden. Dass die BBC bezüglich des Clarkson-Rauswurfes aktuell ein wenig Wehmut zeigt, ist jedenfalls Balsam auf der Seele jedes Clarkson-Fans.

Bild: Tony Harrison – CC-BY-SA 2.0 – flickr.com #Fernsehserien