Eine der letzten "Schlag den Raab"-Shows, Samstag Nacht bis Sonntag früh um 1 Uhr. Während Zuschauer und Gazetten unken, Raab habe sich nicht im Griff gehabt, sind wir überzeugt: Das ist Stefan Raab wie er leibt und lebt!

Nein, das war kein "Aussetzer"!

 

Im Juni gab Raab bekannt, dass er sich Ende Dezember 2015 zurück ziehen werde. Raabs Haussender Pro7/SAT1 war geschockt, aber auch die engsten Mitarbeiter sauer. Nicht nur, dass sie keinen Job mehr haben werden, sie erfuhren es nicht mal von ihrem Chef direkt.

Nun also die 53.Folge "Schlag den Raab", es wird nur noch drei Folgen geben. Wir sind überzeugt, Raab dachte sich: In drei Monaten bin ich sowieso weg, also brauche ich mich nicht zusammenreißen und kann einfach so sein wie ich bin. 

 

Was ist passiert?

Raab hatte bereits die letzte Sendung "Schlag den Raab" gegen Maria verloren.

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Das ist der Siegertyp Stefan nicht gewohnt. Dementsprechend stand er unter Druck.

Dann wählte das Publikum auch noch den taffen, körperlich 1A fitten Sportlehrer Robert K. aus. Eine starke Konkurrenz.

Bereits im ersten Spiel "Bleistifte spitzen", siegte der Leipziger. Feingefühl scheint der Kandidat also auch noch zu haben.

Spiel 2: "Wasserlabyrinth", Raab ist ständig am Fluchen, hat große Schwierigkeiten und verliert.

 

Raab haut zu

Dann ein Spiel, wie gemacht für den Alleskönner Raab. Bei diesen Spielen siegt er sonst immer: Rückwärts gespielte Musik erkennen. Sogar Tina Turners "Privat Dancer" erkennt der Musiker Raab nicht. Er kocht vor Wut, kann sich nicht mehr beherrschen. Raab haut stinksauer mit aller Wucht auf sein Pult. 

 

Raab lässt den Raab raus - schreit und meckert

Beim nächsten Spiel, scheint der Entertainer sich nicht mehr im Griff zu haben, er lässt einfach raus was er denkt.

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Zuerst kontrolliert er die Eisstockbahn, indem er sich bäuchlings auf die Bahn legt. Dann kippt sein Eisstock um, trifft aber noch das Ziel. Moderator Steven Gätjen lässt den Punkt nicht zu. Raab platzt, schreit, meckert.

Der Notar muss angerufen werden, entscheidet zugunsten von Raab. Der Sendungskommentator: "Raab ist nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen". Stefan stänkert wütend: "Hör auf zu labern".

Als Raabs Eisstock eiert, zickt der 48 Jährige sofort Gätjen an, dass er gefragt habe, ob er eiern dürfe und dass er ihn extra habe eiern lassen. Gätjen lässt den Punkt zu, Raab gewinnt das Spiel.

 

Raab vertraut seiner Produktionsfirma nicht

So geht es den ganzen Abend weiter. Ein relaxter Kandidat, der einem schon fast leid tun kann und ein hoch aggressiver Stefan Raab.

Beim Schätzspiel besteht Raab auf das Zählen der Äpfel, obwohl die Anzahl auf einer Karte verzeichnet ist, er scheint seiner Produktionsfirma nicht zu vertrauen.

Und weil Stefan so schön in Fahrt ist, bekommt sogar der Sponsor seines Gewinnspiels einen Seitenhieb ab: Raab bemängelt die Ausstattung des zu gewinnenden Autos.

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Bezeichnet den Sponsor als "geizig".

Zwei Spiele, die wie für Raab gemacht sind, folgen. "Blamieren oder kassieren" und "Gesichter erkennen". Raab gewinnt den Abend, fällt vor Erleichterung auf die Knie.

 

Wie soll der Sender, für einen solchen Ausnahmemenschen, jemals einen Nachfolger finden?

Die "Bild" brachte Luke Mockridge ins Rennen, laut "Bild" sollte der Comedian angeblich Raabs Nachfolger werden.

Doch dieser hat unserer Meinung nach, weder den Biss, noch das Siegergen eines Stefan Raab. SAT1/Pro7 dementierte dann auch schnell die "Bild"-Schlagzeile. Mockridge wird nicht Raab-Nachfolger. Das war klar.

 

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Foto: Pro7 Presse

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