Auch in der zweiten Staffel von „The 100“, die derzeit erfolgreich bei Pro 7 läuft, sind es wieder die Frauen, die die Handlung vorantreiben, die mutig, tough und klug handeln. Clarke, Octavia, Raven, Abi und Co. sind die Charaktere, die kämpfen, teilweise übermenschliches leisten und auch brutal handeln, wenn es sein muss. Die männlichen Hauptfiguren sind dagegen fast blass.

Dass Frauen auch als Kämpferinnen agieren, ist spätestens seit „Die Tribute von Panem“ in Jugendserien nichts Neues mehr. Dennoch ist es auffällig: Die Frauen bei „The 100“ verkörpern nicht ein gängiges Frauenklischee – sie sind nicht eitel (obwohl sie immer bei allem Schmutz und Dreck toll aussehen), interessieren sich nicht für Mode etc.

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(gibt es in der Mangelgesellschaft auch nicht) und lassen sich vor allen Dingen nicht einschüchtern – im Gegenteil – sie lehren oft genug den Männern das Fürchten.

Clarke – die kluge und mutige Strategin von „The 100“

Sie hat schon etwas von einem Übermenschen: Clarke Griffin (Eliza Taylor). Die Blondine ist klug, mutig, behält in brenzligen Situationen den Überblick. Sie wird als Anführerin akzeptiert, muss sich vor allen Dingen mit Bellamy (Bob Morley) auseinandersetzen. Während sie die besonnene Strategin ist, will er meist nur im Kampf und in der Härte die Lösung suchen. Meist zeigt sich, Clarke hat recht. Sie ist weniger eine Kämpferin im herkömmlichen Sinne, sie möchte Konflikte lösen, nicht provozieren, doch schreckt auch sie nicht vor Gewalt zurück, wenn es sein muss.

In der 2. Staffel ist sie allein auf weiter Flur.

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Die Männer lassen sich von der scheinbar heilen Welt der „Mountain Men“ einlullen – sie aber hat ihre Antennen ausgefahren und spürt – hier stimmt etwas nicht. Am Anfang scheint ihr Misstrauen gegen die „Mountain Men“ fast schon paranoid – aber bald zeigt sich, ihre Intuition ist richtig.

Octavia – die Kämpfernatur

Octavia (Marie Avgeropoulos) ist eine wahre Kämpfernatur, die für ihre Liebe zu Lincoln sich über alle Regeln hinwegsetzt. Sie hat einen unbändigen Freiheitswillen, dem auch ihr Bruder Bellamy nichts entgegen zu setzen hat. Sie scheut sich nicht vor der direkten Konfrontation, wenn es sein muss, nimmt sie es mit dem Mut der Verzweifelten gegen einen ganzen Grounder-Clan auf. Sie tötet auch für ihre Ziele.

Raven – die Überfliegerin

In Raven (Lindsey Morgan) vereinigen sich Intelligenz und Tapferkeit. Sie ist als Ingenieurin in der Lage, jedes technische Problem zu lösen – ein Dropship bauen ebenso wie Bomben im Überlebenskampf zu entwickeln. Daneben ist sie alles andere als ein Weichei – ihre Verletzungen erträgt sie heroisch, lässt sogar eine Wirbelsäulen-OP ohne Narkose über sich ergehen.

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Abigail – die Revoluzzerin

Dr. Abigail Griffin – kurz Abi genannt – ist die Mutter von Clarke und wer sie sieht, weiß woher Clarke ihren Freiheitsdrang hat. Abi verstößt mehr als einmal gegen das geltende Recht der Ark. Wenn ihr Gefühl sagt, etwas wider alle Gesetze zu tun, dann handelt sie – auch die härtesten Strafen können sie nicht davon abhalten.

Die Männer bei „The 100“

Auch bei den „The 100“ Männern gibt es toughe Kerle, doch sie sind meist einseitiger dargestellt als die Frauen. Bellamy – ist der Typ mit dem meisten Charakter, der allerdings die „Hau-drauf-Methode“ bevorzugt, die Clarke ihm meist auszureden versucht. Kane (Henry Ian Cusick) ist einer der Anführer der Ark und oft wenig flexibel im Handeln – zu sehr klammert er sich an Vorschriften.

Und bei den Groundern? Auch hier sind es oft die Frauen, die das Sagen haben – wie die Clan-Führerinnen Indra und Anya!

Es bleibt spannend bei „The 100“ – nicht nur wie es mit den Konflikten zwischen dem Volk aus dem All, den Groundern und den Mountain Men weitergeht, sondern auch, wie sich die Rollen der Frauen weiterentwickeln.

Foto: © 2014 Warner Brothers

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