Es ist noch gar nicht so lange her, als sich #Jeremy Clarkson über eine „Zusammenarbeit in der freien Welt, in der man sagen kann, was man will“, sprich eine Welt ohne Ofcom, freute. Das „Office of Communications“, kurz Ofcom, ist die englische Medienaufsichtsbehörde, die Clarkson schon einige Male auf die Finger geklopft hat.

Sorgte Jeremy Clarkson mit einer rassistischen Äußerung wieder für Aufregung?

Den letzten Crash mit der Ofcom hatte Jeremy Clarkson wegen des Gebrauches des Wortes „pikey“, das für „billig“, aber auch als abwertendes Wort für Zigeuner oder Roma verwendet werden kann. Kurz gesagt: Anlass des Eklats war ein Richard Hammond, der auf einen Berg fuhr und ein Jeremy Clarkson mit einem Schild, auf dem „Pikey Peak“ zu lesen war.

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Für den Ex-„#Top Gear“-Moderator Clarkson war es ein „Running-Gag“, für andere ein rassistisch motivierter Super-Gau und dementsprechend heftig war auch die darauf folgende Entrüstung.

Ofcom wird auch weiterhin Aussagen Clarksons verfolgen?

Just wurde die Ofcom eingeschaltet, die dieses Mal aber auf Clarksons Seite gestanden ist. Also keine Spur einer rassistisch motivierten Äußerung. Die Liste der doppeldeutigen Aussagen Clarksons ließe sich aber endlos fortsetzen und reicht von der Aussage „There is a slope on it“, was als Abwertung von Asiaten gewertet werden könnte, bis hin zu einem „Schwulen-Witz“ in Australien. Wie die „Daily Mail“ nun online berichtet, hat es sich die Ofcom zur Aufgabe gemacht, ihre Rolle als „Wachhund“ auch auf Internet-TV-Shows und somit auch auf Jeremy Clarksons neue Auto-Show auf Amazon Prime auszuweiten.

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Ein wahrer Alptraum also für Jeremy Clarkson.

Nicht nur Clarksons neue Show auf Amazon Prime ist betroffen

Wie es scheint, wurde der Ofcom die Regulierung der „Video-on-Demand“ – Dienste übertragen. Aber nicht nur Amazon Prime ist von dieser Regelung betroffen, auch Channel 4 All4, BBC iPlayer, ITV-Player und Sky Now TV sind alle betroffen. Einzig und allein Netflix ist laut Zeitungsangaben noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen, da es keine britische Tochtergesellschaft ist.

Foto: Tony Harrison – CC-BY-SA 2.0 – flickr.com