#Newtopia ist seit fast drei Monaten Geschichte und dennoch beschäftigt die ehemalige Sat.1-Sendung die Verantwortlichen, Fans und Ex-Kandidaten weiterhin. Denn nach der Einstellung von "Newtopia", bekam Sat.1 seinen Vorabend nicht mehr in den Griff. "In Gefahr" diente ohnehin nur als Lückenfüller und war ein liebloses Scripted-Reality-Format. Auch die Serie "Mila" floppte und fuhr geringere Marktwerte ein, als "Newtopia" zu seinen schlimmsten Zeiten. Nach nur zwei Wochen flog "Mila" aus dem Vorabend. Die Sendung "Unser Tag" lief im Anschluss, um 19:30 Uhr in Sat.1 und keiner schaute zu. Eingestellt.

Nerv der Zuschauer nicht getroffen

Nun zieht der Geschäftsführer Nicolas Paalzow (Bild 2) selbst die Konsequenz.

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Der Sat.1-Chef tritt zurück. "Wir haben in diesem Jahr Mut bewiesen und gerade am Vorabend viel Neues gewagt", so Paalzow in seiner Erklärung. "Leider haben wir nicht den Nerv der Zuschauer getroffen. Der Start in die Herbst-Season ist Sat.1 misslungen." Paalzow verbinden nach wie vor Fans und Macher mit dem Chaos bei "Newtopia". Wobei Sat.1 letztlich die fertige Sendung von Talpa, der Produktionsfirma, kaufte. Hier ist Paalzow nicht die ganze Schuld zu geben.

Imageschaden nach Eingriffe in Newtopia

Sein Sender hat sich jedoch vom Imageschaden und Vorwürfe der Beeinflussung am Format "Newtopia" nicht mehr erholen können. Fans auf Facebook attackieren bis heute Sat.1 mit gezielten Boykott-Aufrufen. Seit der Einstellung von "Newtopia" gibt es sogar Gruppen in dem sozialen Netzwerk, die Sat.1 regelrecht an den Pranger stellen.

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Das sind auch nicht ein paar Spinner, sondern Gruppen in Größenordnungen von hundert bis tausenden aktiven Mitgliedern. Die Ex-Pioniere aus "Newtopia" schreiben ebenso offensiv ihre Gedanken im Netz. 

Kandidaten glauben bis heute an das Format

Denn auch die Kandidaten haben das Ende nie wirklich hinnehmen wollen. Mit den Zuschauern blieben sie auf Facebook verbunden. Bis heute. Britta, Derk, Sebastian, Kate oder Vicci ließen die Zuschauer immer an den Ideen von einem neuen Newtopia teilhaben. Nun endlich haben Derk und Sebastian etwas auf die Beine gestellt. Mit ihrem alten VW-Bus touren sie durch die Lande, besuchen Nils und Vaddi, treffen verrückte Menschen, Fans und treue Anhänger. Die neue Welt ist eben auf Rädern, statt auf einer Lichtung in Königs Wusterhausen (Brandenburg, ehemaliges Newtopia Gelände). Mit "Cruisetopia" haben sie offenbar den Nerv der Fans getroffen. Die Kommentare im Netz sind durch weg positiv. Es ist eine Art Roadmovie, was wirklich unterhält. Vaddi irrt im Dunkeln rum und erzählt von seinem Ausschlag.

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Es ist zum totlachen. Fans sind begeistert.

"Cruisetopia" sendet demnächst aus Shanghai

Zwei Folgen sind bereits im Netz, die wir natürlich hier für euch zeigen. Derk ist nach dem letzten Dreh von "Cruisetopia" nach Shanghai geflogen. Nun soll aus dem Reich der Mitte "Shangtopia" kommen. Die Idee der neuen Welt, geht jetzt um die Welt. Schon allein das wäre eine geniale Vorlage für eine neue Sat.1 Show. Der neue Sat.1-Chef, Kaspar Pflüger, übernimmt das Zepter in der Geschäftsführung. Pflüger ist ein Experte aus dem Ausland. Er war lange Zeit in Kroatien für RTL tätig. Gerade ihm könnte man so eine Idee von einem neuen "Newtopia on Tour" aus der ganzen Welt schmackhaft machen. Weiter gehen würde es dann in Shanghai. Derk ist schon vor Ort.

"Cruisetopia" Folge 1 startete mit Derk, Sebastian, Vaddi und anderen:

"Cruisetopia" Folge 2 erzählt vom Besuch bei Vaddi und seinem Ausschlag: 

Fotos: Derk Facebook / Sat.1

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