Um eines ganz unmissverständlich klar zu stellen: Niemand, auch nicht Ása, muss sich beleidigen lassen! Es ist das gute Recht von Ása selbst zu entscheiden, wer auf ihrer Seite kommentiert und schreibt. Und in diesem Bericht geht es vor allem um jene Zuschauer, die an Ása glaubten, aber das vorzeitige Ausscheiden der 41-Jährigen sachlich diskutieren und kritisieren wollten.

Sag Deine (gute) Meinung

Und wenn Ása Ástardóttir schon einen Fanclub gründet und Fanseiten auf #Facebook betreibt, dann sollte man zu den virtuellen "Freunden" so fair bleiben, ihre kritischen und sachlichen Meinungen anzunehmen oder zumindest zu dulden.

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Doch die Seiten werden vor allem zu PR-Zwecken genutzt und wirken aktuell ungewohnt: Sie bilden ausschließlich Lobeshymnen ab (Bild 2, Bild 3). Zeitgleich bekommen wir von Zuschauern Meldungen, sie können nicht mehr kommentieren bei Ása, weil sie was "falsches" schrieben. Was ist da los? Wir müssen auch in Erwägung ziehen, dass die Seiten von Dritten gepflegt werden.

Beschwerde an unsere Redaktion

Denn die Sache kam uns nicht ganz unbekannt vor. Die Empfindlichkeit des Seitenbetreibers von Ása Ástardóttir bekam Blasting News am 3. November 2015 zu spüren. Die 41-Jährige war aber zu dem Zeitpunkt noch im Haus. Es gab jedoch an dem besagten Tag eine Beschwerde über den Bericht "Ása verliert an Zuschauer Zuspruch". Sinngemäß wiedergegeben war die Kritik an uns, was man sich denn erlaube, solche Berichte auch noch auf Facebook zu posten.

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Dabei war unser Posting auf den offiziellen Seiten, die auch ProSiebenSat.1 (dazu gehört sixx) betreibt. Und der TV-Konzern greift weder in die Meinung der Presse, noch in die der Zuschauer ein oder entfernt gar kritische Ansichten. Gerade Ása, die seit Jahren in den Medien unterwegs ist, sollte damit professioneller umzugehen wissen.

Schon komisch: Nur Lob, nie Kritik

Jetzt ein neuer Vorfall. Es berichten uns Fans der Sendung "#Big Brother", dass sie auf Fanseiten von Ása Ástardóttir nicht mehr kommentieren können, weil sie sich kritisch zu einem Bild oder zur Person geäußert haben. Wir haben dies geprüft. Auf der Seite "Ása Big Brother" sind Postings uneingeschränkt und frei möglich. Auch auf den anderen Seiten von Ása war das möglich. Wie schon erwähnt: Nur die Ása-Seiten, die nicht von ProSiebenSat.1 betrieben werden, erscheinen ohne eine einzige kritische Meinung. Natürlich ist das schön und so soll es auch auf Fanseiten sein. Aber etwas passt nicht. Auf der Seite von ProSiebenSat.1 sind Meinungen gemischt.

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Sogar bei Atchi, Kevin und Manuel sind alle Meinungen vertreten - und genau das spiegelt auch die tatsächlichen Emotionen der Zuschauer wider. Wir machten deshalb mit insgesamt sieben Leute den Test bei der Ása-Seite, um einen Zufall auszuschließen. Zunächst wurden wir alle als Freunde angenommen. Das nutzten wir und schrieben erstmal liebe Kommentare. Keine Probleme.

Kommentar gefällt nicht? Und weg!

Zwei Tage später übten wir sachliche Kritik wie "Ása, wir fanden es nicht gut, dass Du Dich zum Ende nicht mehr eingebracht hast" oder "Warum hast Du häufig gelästert im Haus?" Unfassbar: Plötzlich waren wir alle innerhalb von 18 Stunden nicht mehr mit Ása befreundet. Doch nicht nur das. Wir konnten auch keine Kommentare mehr schreiben. Das war in allen sieben dokumentierten Fällen so. Letztlich bleibt es aber Ása ihre Entscheidung oder die ihres Seitenbetreibers. Der übrigens auch ganz zahm kann. Auf unseren Bericht "Ása ist TV-Star auf Island" bedankte man sich mit einer Antwort: "Toller Artikel!". Und auch Reportagen von isländischen Medien, die positiv über Ása schrieben, werden mit Herzchen kommentiert und geteilt. 

Fotos: sixx, Facebook, BlastingNews / Montage #Fernsehen